Säntis, Ein kulinarisches Fliegerwochenende von Jens und Mats mit ganz vielen Gästen. [15. - 16. Oktober 2011] Drucken
Geschrieben von: Mats   
Dienstag, den 08. November 2011 um 20:40 Uhr



Die Schneefallgrenze sinkt, doch wir haben es am ersten von zwei geplanten Wochenenden geschafft den Säntis zu befliegen, Juhu! Saisonabschlussfliegen.

Bereits am Bahnsteig treffe ich Ruth mit einer Freundin. Sie möchten zusammen auf den Säntis wandern. So geniessen wir zusammen die Zugfahrt bis es mit dem Doppelstock Postauto weiter bis zur Schwägalp geht.
Auf dem Parkplatz steht ein Fahrzeug, das verdächtig Schwäbische Autokennzeichen hat. Ob da Jens im Auto geschlafen hat ? Nach einem gemütlichen Kaffee in der Beiz geht es durch die Kälte (ja es ist bereits Herbst) zur Seilbahn wo ich dann Jens treffe. Auf dem Säntis warten wir auf den einsetzenden Westwind und geniessen ein schönes Frühstück. Ein herrschaftlicher Ausblick. Der vermeintliche Westwind lockt uns über den Grat zur Startplatz. Ups, immer noch leicht Ost. Eine Stunde Sonnenbaden und unsere Schirme heben vor einer grandiosen Kulisse ab. Die vielen Wanderer schauen und winken zu.

In Wildhaus bzw. Unterwasser wird der Solo gegen den Tandem getauscht, denn schon auf dem Chäserrugg wartet Dani mit seiner Frau Rahel, um nach Walenstadt geflogen zu werden. Die ersten guten Ablösungen machen Daniel ganz nervös, und er fordert Jens und mich per Funk zur Eile auf. Endlich oben angekommen noch ein schnelles Stück feinen Apfelkuchen bevor wir unseren Startplatz suchen. Der Westwind ist noch etwas schwach, so dass wir direkt in die Südwand starten. Etwas klippenartig, aber doch machbar. Die Felswände haben schon ausreichend Aufwinde. Für Könner OK. Doch für Thermiklegastheniker wie mich reicht es nicht zum Überhöhen. Unten angekommen heisst es lange warten auf Jens, der den Flug noch länger geniesst.
Es herrscht viel Flugbetrieb am Landeplatz wegen 2 Siku und Schulbetrieb. Und es gibt viel zu sehen. Jens mag nicht zusehen und hilft Herrn Christo die Strassenlampe vom Schirm zu befreien.
Mit einem Hechtsprung und zu wenigen Tickets springen wir in die S-Bahn. Dani und Rahel bleiben zurück. Simi kommt mit in den Zug.

In Heiligenkreuz suchen wir Hof und Stall nach dem Herrscher über die Seilbahn ab. In einem technischen Wunderwerk der Antike fahren wir rauf zur Alp Spina um in sportlicher Beinarbeit unser Nachtlager bei Sonnenuntergang zu erreichen, das Berggasthaus Palfries.

Ein gemütliches und langes Z´nacht bringt uns wieder zu Kräften. Der Mond begleitet uns durch die Nacht. Nach ausgiebigen Frühstück und Abschied von der Wirtin pilgern wir zur Startwiese. Start und umfliegen vom Tschuggen. Jens macht sich am Gonzen auf Thermiksuche. Wir überfliegen Sargans und landen in Wangs. Hier wartet schon Marcus um uns auf den Pizol zu begleiten. Ein wahres Genussgebiet.  Ach, was schreibe ich denn da eigentlich alles; schaut euch doch einfach die Bilder an…

Grüassli,
Euer Mats