Norma - mehr Rom als Fliegen [22. - 30. April 2011] Drucken
Geschrieben von: Martin   
Sonntag, den 01. Mai 2011 um 20:52 Uhr


Teilnehmer: hinten v.l.n.r. Frank, Adrian, Lorenz, Sabine, Bodo, Michael E,
vorne v.l.n.r. Alex, Irina, Renate, Eckhart, Martin (TO und Bericht), Sarah, Uschi, Michael J., auf dem Bild fehlen Steffen, Eva sowie Hazel und Markus.

So spät im Jahr waren wir noch nie in Norma (spät liegendes Ostern sowie Verschiebung um eine Woche => Start am Karfreitag, satt wie bisher Ab-/Weiterfahrt). Dementsprechend hoch waren die Erwartungen an Wetter, Temperaturen und fliegerisches Potenzial.

Die grundsätzlich deutlich höhere Energie durch mehr Sonnenstunden pro Tag und höheren Sonnenstand war zwar zu spüren, führte im Verbund mit großflächigen Tiefausläufern aber auch zu abschreckenden (Über-)Entwicklungen von vielen dunklen Wolken. Zum Fliegen kamen wir erstaunlicherweise trotzdem an immerhin 5 Tagen. Oft reichte es aber nur zu einem oder max. 2 Flügen pro Tag, die zudem nur in Ausnahmefällen die Stundengrenze überschritten. Toplanden und über Norma fliegen klappte aber locker für alle. Die im letzten Jahr von fast allen mehrfach komplett beflogene 3 km Kante nach NW (Cori) wurde diesmal nur von wenigen und auch nicht bis zum Ende beflogen. Die eigentlich überfällige größere Runde nach Seeze im SO-en wurde nur von Lorenz ansatzweise angetestet aber bleibt weiterhin ein noch zu knackendes Norma-PCS-Tour-Ziel.

Das Hostal hatten wir aufgrund der großen Teilnehmerzahl erstmals komplett für uns. Das erlaubte ausgiebigeres Kochen, Tratschen, Frühstücken, Tischtennisspielen, Ausruhen und Grillen im Garten sowie bequeme großzügege Betten-/Zimmerzuordnung.

Der markante ca. 550 m hohe Monte Circeo wurde von einer Adventure-Trecking-Teilgruppe diesmal komplett der gesamten Länge nach am Grat entlang bezwungen, andere zogen sich beim steilen und wilden Abstieg nach der Umkehrentscheidung am ersten Gipfel Muskelkater in den Oberschenkeln zu. Auch am kilometerlangen Sandstrand von Sabaudia wurden noch mehr km erlaufen als die letzten Jahre. Einigen Teilnehmern kam das zwar meist trockene aber fliegerisch nur bedingt nutzbare Wetter für unzählige Rom-Exkursionen gerade recht. Da wurde gleich ein ganzer Staat zu Fuß umrundet (Vatikan) oder eine mit 36 m Höhe durchaus beachtliche ägyptische Pyramide mitten in Rom entdeckt. Andere fröhnten bei definitiv Nicht-T-Shirt-Konditionen dem stundenlangen Parawaiting oder vertrieben sich die Zeit mit Cappuchini und Kickern in unserer Stamm-Cafebar.

Bemerkenswert ist die große Zahl an Kochaktionen und die Varianz der Rezepte! Erstmals in der langen Norma-PCS-Geschichte wurden seltener Pizzerien aufgesucht als selber gekocht.

Am letzten Tag konnte man ansatzweise "normale" Norma-Flug-Verhältnisse erahnen. Ecki konnte sich nach schnellem Hochtrampen und Start nach 18 Uhr locker deutlich über der Kante halten und landete nur, weil die anderen zum Abschlußgrillen aufbrechen wollten. Allerdings mussten etliche gegen 17 Uhr Gestartete - gegen jegliche Erwartung - sang- und klanglos in der Ebene unten landen.

Die Rückfahrt am, vom ADAC dunkelorange markierten, Osterurlaubsrückreisetag lief extrem gut: knapp 12 Stunden brutto (also inkl. Tank-, Essens- und Einkaufspausen) für gut 1.200 km! Norma werden wir in 2012 definitv wieder anfahren!      

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