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Die Karlsruher Runde ging 2010 mit gutem Erfolg in's zweite Jahr. In's Leben gerufen, um die Fluggebiete im Norden des Ländle und dem nahen Frankreich vorzustellen, gab es in diesem Jahr mehrere Treffen in den Sommermonaten von Juni-August.
Die Runde wurde bei bestem Abgleiterwetter von Bärbel, Thomas Philipp, Antonio, Steffen und Chris im benachbarten Frankreich eröffnet. Oberhalb von Reinhardsmunster erstreckt sich eine ca. 6 km lange Kante in Nord-Südrichtung. Bei Ostwindwetterlagen wird die Kante optimal von der Rheinebene her angeströmt. Leider war der Wind sehr schwach und wir mußten der Umstände halber bald wieder aufbrechen. Dem einen oder anderen hat es jedoch für zwei oder drei Wenden und einen kleinen Flug bis zum Landeplatz gereicht.
Für Falk und Chris sollte zwei Wochen später Loffenau die nächste Station sein. Die Wolken ballten sich bereits am Himmel und wir mußten eilig zur Landung ansetzen. Erst im Juli meinte es der Wettergott wieder gut mit uns, und so hatten Markus, Reinhold und Chris viel Spaß beim Testival in Sasbachwalden. Es ergab sich rein zufällig auch die Möglichkeit, neben dem Omerskopf, noch einmal vom sehr schönen Startplatz in Lauf abzufliegen. Zum krönenden Abschluß der Runde 2010 trafen sich Markus, Reinhold, Barbara, Philipp, Andi und Chris. Der Orensberg, als Vater der Flugberge des Vereins "Die Duddefliecher" lud bei schönem SW-Wind zum Soaren ein. Dieser in der Südpfalz nahe Landau gelegene Flugberg, bietet hervorragende Bedingungen zum Fliegen in einer malerischen Landschaft umgeben von Weinbergen und Burgen. Der Startplatz und der nahegelegene Aussichtsturm ist auch für Touristen ein attraktives Ausflugsziel. Den ersten Anstieg beschloßen wir zu Fuß durch den Südpfälzer Wald zu machen. Normalerweise fährt am Wochenende der clubeigene Unimog Piloten und Ausrüstung bis zur Landauer Hütte. Es bleibt ein gemütlicher Fußweg der sich in 10 Minuten bewältigen läßt. Nach unserem ersten gemeinsamen Flug mit Landung auf dem offiziellen Landeplatz, hatte wohl jeder ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Da es schon auf fünf am nachmittag zuging, teilte sich die Gruppe. Die noch verbliebenen Flieger nahmen diesmal die Möglichkeit das Vehikel des Clubs zu nutzen wahr. Barbara stellte sich als Fahrer zur Verfügung, denn Sie wollte im Anschluß nach Hause aufbrechen. Aber Sie ahnte nicht was Sie verpaßen würde: Der zweite Flug für die verbliebenen drei PCS'ler war gigantisch. Es hatten sich Bedingungen eingestellt, die jedem begeisterten Piloten das Landen unmöglich machen: Es wurde unsinkbar! Nach ausgiebigem Genuß des Panoramas, entschloß sich Chris ein wenig auf Streckenjagd zu gehen. Gegen die locals gab es keine Chance. Wie der spätere Vergleich der Tracks vom XC Server bewies, hatten die beiden Duddefliecher die ebenfalls losgezogen waren, eine weit bessere Ausbeute und kamen etwa bis Neustadt. Chris landete etwas abgeschlagen nach "nur" 18km in St. Martin.
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