Molveno [18. - 25. September 2010] Drucken
Geschrieben von: Bodo   
Montag, den 04. Oktober 2010 um 19:24 Uhr

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Teilnehmer: stehend vlnr Antonio, Sarah, Michael E., mittlere Reihe Stefan, Diethard, Markus, Bodo (Bericht), vorne Eckhart, Martin (TO), Frank, Michael J., Philipp, Jörg sowie mit Bike unterwegs Franz. 

Samstag / Sonntag

Das ganze Leben ein dynamischer Prozess - so checkten die Ersten am Samstag in Molveno ein und konnten am Sonntag ihre ersten Flugerfahrungen machen. Weniger Molveno-Soaring als "normale" Thermik. (siehe Einfliegen vom TO ). Zu dieser Zeit saßen andere noch im Auto und fuhren über 10 Stunden an den Ort Ihrer temporären Träume (Baustelle bei Heiterschwang vor dem Fernpass).
Nichts desto Trotz, kam am Abend die erste Gruppendynamik zustande, indem sich alle zu Wein, Pizza und Tiramisu beim Italiener trafen.

Montag

Am Montag begann der Tag mit einer gemütlichen Shoppingrunde bei dem Coop unseres Vertrauens, um Nahrungsmittel für das kollektive Kochen und Essen einzukaufen. Das Einkaufen abgeschlossen ging es am späten Vormittag zur Seilbahn, um sich ein Wochenticket (50 €) zu kaufen & dann huch von hinten in den "Mülleimer" reingeschoben und ab nach oben.
Um nichts vorwegzunehmen: Ab 7 Fahrten (bis ganz oben) lohnt sich die Wochenkarte. An einigen Tagen sollte also mindestens zweimal geflogen werden. Dies wurde von allen auch locker getan :-).
Die wenigen eher pessimistischen Einzelkartenkäufer machten ihren Schnitt dann nur durch eisernen Verzicht auf Nutzung der oberen Sektion und strammes Hochlaufen. Dabei wurde auch der langjährige Streckenrekord des TOs mehrfach von Ecki locker unterboten.

Dienstag

Am späten Vormittag wieder auf dem Berg und sich der Lieblingsbeschäftigung eines Gleitschirmfliegers hingeben, nämlich dem Warten, das Warten auf das richtige Flugfenster. Nach einer endlichen Zeit kam der erste Abgleiter. Jeah, unten ankommend und um dem zu folgen, was der Gewinnoptimierung zugrunde liegt, nämlich, dass sich die Wochenkarte rechnen lässt – just in time wieder zur Seilbahn, zwecks eines weiteren Starts.Einige starteten lieber weniger und flogen dafür umso länger (siehe Flug von Frank ).  Damit war das Soll für den heutigen Tag erfüllt.
Um nun die kommenden Tage kraftvoll überstehen zu können, stand auf der Agenda um 18 Uhr Nahrungsaufnahme. Es bildeten sich kleine Teams, die in ihren Kochnischen für sich verantwortlich kochten & abgingen wie in diversen Kochsendungen im TV.

Mittwoch

Einige Menschen schauen in die Glaskugel, andere wiederum verfügen über fundierte Wetterkenntnisse – wie auch immer die Prognosen sind, manche (Namen werden keine genannt oder von der Redaktion geändert) hatten sich aufs Wandern eingestellt. So, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Seilbahnticket-Amortisationsphase eingeleitet – das heißt drei Flüge waren - amtlich, besser als Wandern. Was für ein „funky“-ger Tag. Um das Ganze abzurunden, gings ab zum Essen.

Donnerstag

Dieser Tag war das Highlight der Woche. Viele Wetter-Spekulationen hin und einige her ging der ein- oder die andere an den Start, um dann viele Stunden in der Luft einfach "rumhängen" zu können (siehe Flüge von Ecki   oder Martin ).
Dort oben bot sich die fantastische Gelegenheit,sich Molveno von allen Blickrichtungen aus anzuschauen. Viele Erfahrungen und Düseneffekte (INSIDER) weiter, wurde am Abend gemeinschaftlich gegrillt, zusammen gegessen und getrunken, & weil es so schön war, konnte das Ganze im Garten veranstaltet werden.

Freitag

Lernen durch Schmerz, Motivation durch Einsatz – hieß das Motto einiger Flieger. Es herrschte sehr starker Wind und das Wolkenbild zeigte das Grauen an. Fliegen? No go !!! Dennoch wurden Geduld und Ausdauer belohnt und ein Zeitfenster zum Fliegen tat sich auf. Nach dem Motto „runter kommen wir immer“ wurden die Ohren angelegt, Steilspiralen geflogen und rückwärts eingeparkt.
Nachdem alle save an dem Landesplatz unseres Vertrauens angekommen waren, steigerte sich die Gruppendynamik ins Unermessliche: Das Molveno-Fliegerteam ging zum Eis-Essen und rundete den Tag danach mit einem guten Essen ab.

Samstag

Das Leben ist hart, aber ungerecht: Das Ende naht für den ein- und das Fliegen in den Dolomiten geht weiter für den anderen. Hier spaltete sich zum ersten Mal unsere Gruppe auf: in die, die nach Haus fuhren und die, die für eine weitere Woche dem Gleitschirmfliegen frönen können – hartes Leben halt.


Zusammenfassung:
* Viel Sonne und Hautirritationen versus Baumlandungen und Düseneffekte
* fliegen bis der Arzt kommt
* gutes Essen in norditalienischer Manier entweder bei dem Italiener unseres Vertrauens oder halt Selberkochen oder Grillen
* Spiele- und Weinabende am laufenden Band
* Fakt ist, alles war geilomat organisiert – hier ein Dank an den OP-Fliegerkollegen Disko-Richy = Herr M.S. aus dem Schwabenländle:-)
* Prima Kollegen-Flugfeedback untereinander,
* hilfreiche Vermieter, die tolle Unterkünfte und Support gaben: hier sei die Molveno-Karte als positives Bespiel genannt, runden das komplette Wohlfühlpaket 100%ig ab.

Bodo

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