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Teilnehmer: stehend vlnr Antonio, Sarah, Michael E., mittlere Reihe Stefan, Diethard, Markus, Bodo (Bericht), vorne Eckhart, Martin (TO), Frank, Michael J., Philipp, Jörg sowie mit Bike unterwegs Franz.
Samstag / Sonntag
Das ganze Leben ein dynamischer Prozess - so checkten die Ersten am Samstag in Molveno ein und konnten am Sonntag ihre ersten Flugerfahrungen machen. Weniger Molveno-Soaring als "normale" Thermik. (siehe Einfliegen vom TO ). Zu dieser Zeit saßen andere noch im Auto und fuhren über 10 Stunden an den Ort Ihrer temporären Träume (Baustelle bei Heiterschwang vor dem Fernpass).
Nichts desto Trotz, kam am Abend die erste Gruppendynamik zustande, indem sich alle zu Wein, Pizza und Tiramisu beim Italiener trafen.
Montag
Am Montag begann der Tag mit einer gemütlichen Shoppingrunde bei dem
Coop unseres Vertrauens, um Nahrungsmittel für das kollektive Kochen und
Essen einzukaufen. Das Einkaufen abgeschlossen ging es am späten
Vormittag zur Seilbahn, um sich ein Wochenticket (50 €) zu kaufen &
dann huch von hinten in den "Mülleimer" reingeschoben und ab nach oben.
Um nichts vorwegzunehmen: Ab 7 Fahrten (bis ganz oben) lohnt sich die
Wochenkarte. An einigen Tagen sollte also mindestens zweimal geflogen
werden. Dies wurde von allen auch locker getan :-).
Die wenigen eher pessimistischen Einzelkartenkäufer machten ihren
Schnitt dann nur durch eisernen Verzicht auf Nutzung der oberen Sektion
und strammes Hochlaufen. Dabei wurde auch der langjährige Streckenrekord
des TOs mehrfach von Ecki locker unterboten.
Dienstag
Am späten Vormittag wieder auf dem Berg und sich der
Lieblingsbeschäftigung eines Gleitschirmfliegers hingeben, nämlich dem
Warten, das Warten auf das richtige Flugfenster. Nach einer endlichen
Zeit kam der erste Abgleiter. Jeah, unten ankommend und um dem zu
folgen, was der Gewinnoptimierung zugrunde liegt, nämlich, dass sich die
Wochenkarte rechnen lässt – just in time wieder zur Seilbahn, zwecks
eines weiteren Starts.Einige starteten lieber weniger und flogen dafür
umso länger (siehe Flug von Frank ).
Damit war das Soll für den heutigen Tag erfüllt.
Um nun die kommenden Tage kraftvoll überstehen zu können, stand auf der
Agenda um 18 Uhr Nahrungsaufnahme. Es bildeten sich kleine Teams, die in
ihren Kochnischen für sich verantwortlich kochten & abgingen wie in
diversen Kochsendungen im TV.
Mittwoch
Einige Menschen schauen in die Glaskugel, andere wiederum verfügen über
fundierte Wetterkenntnisse – wie auch immer die Prognosen sind, manche
(Namen werden keine genannt oder von der Redaktion geändert) hatten sich
aufs Wandern eingestellt. So, erstens kommt es anders und zweitens als
man denkt: Seilbahnticket-Amortisationsphase eingeleitet – das heißt
drei Flüge waren - amtlich, besser als Wandern. Was für ein „funky“-ger
Tag. Um das Ganze abzurunden, gings ab zum Essen.
Donnerstag
Dieser Tag war das Highlight der Woche. Viele Wetter-Spekulationen hin
und einige her ging der ein- oder die andere an den Start, um dann viele
Stunden in der Luft einfach "rumhängen" zu können (siehe Flüge von Ecki
oder Martin ).
Dort oben bot sich die fantastische Gelegenheit,sich Molveno von allen
Blickrichtungen aus anzuschauen. Viele Erfahrungen und Düseneffekte
(INSIDER) weiter, wurde am Abend gemeinschaftlich gegrillt, zusammen
gegessen und getrunken, & weil es so schön war, konnte das Ganze im
Garten veranstaltet werden.
Freitag
Lernen durch Schmerz, Motivation durch Einsatz – hieß das Motto einiger
Flieger. Es herrschte sehr starker Wind und das Wolkenbild zeigte das
Grauen an. Fliegen? No go !!! Dennoch wurden Geduld und Ausdauer belohnt
und ein Zeitfenster zum Fliegen tat sich auf. Nach dem Motto „runter
kommen wir immer“ wurden die Ohren angelegt, Steilspiralen geflogen und
rückwärts eingeparkt.
Nachdem alle save an dem Landesplatz unseres Vertrauens angekommen
waren, steigerte sich die Gruppendynamik ins Unermessliche: Das
Molveno-Fliegerteam ging zum Eis-Essen und rundete den Tag danach mit
einem guten Essen ab.
Samstag
Das Leben ist hart, aber ungerecht: Das Ende naht für den ein- und das
Fliegen in den Dolomiten geht weiter für den anderen. Hier spaltete sich
zum ersten Mal unsere Gruppe auf: in die, die nach Haus fuhren und die,
die für eine weitere Woche dem Gleitschirmfliegen frönen können –
hartes Leben halt.
Zusammenfassung:
* Viel Sonne und Hautirritationen versus Baumlandungen und Düseneffekte
* fliegen bis der Arzt kommt
* gutes Essen in norditalienischer Manier entweder bei dem Italiener unseres Vertrauens oder halt Selberkochen oder Grillen
* Spiele- und Weinabende am laufenden Band
* Fakt ist, alles war geilomat organisiert – hier ein Dank an den
OP-Fliegerkollegen Disko-Richy = Herr M.S. aus dem Schwabenländle:-)
* Prima Kollegen-Flugfeedback untereinander,
* hilfreiche Vermieter, die tolle Unterkünfte und Support gaben: hier
sei die Molveno-Karte als positives Bespiel genannt, runden das
komplette Wohlfühlpaket 100%ig ab.
Bodo
Hier gibts noch Fotos...
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