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Teilnehmer (vlnr):
Christoph, Markus, Steffen, Rüdiger, Manfred, Joachim K., Stefan (TO & Bericht), Reiner, Thomas, Nicole,
n.a.d.B.: Joachim B., Eckart u. Marlene
Die Verschiebung der Ausfahrt wegen Dauerregens um eine Woche hat sich gelohnt: Nachdem es am Himmelfahrtswochenende wettertechnisch wohl eher ein Himmelfahrtskommando geworden wäre, kam dann am 3ten Tag der auf das Pfingstwochenende verschobenen Tour tatsächlich der Kommentar eines Teilnehmers "jetzt müssen wir heute schon wieder fliegen". Aber zurück zum Anfang:
Am Freitag, den 21. Mai trafen sich bereits am Vormittag die ersten
Teilnehmer der Ausfahrt am LP des Urmibergs. Die restlichen Teilnehmer
tauchten dann am im Verlauf des Freitag Abends bzw. Samstag Vormittag
auf und verpassten das folgende Geschehen: Da sich der Gipfelgrat
inklusive der beiden Startplätze nach S und N noch in den Wolken befand,
begannen wir die Tour mit einem gemütlichen, kulinarischen Teil auf der
Terrasse eines Restaurants unter strahlender Sonne in Brunnen mit Sicht
über den Vierwaldstätter See und die umliegenden Berge.
Kaum war das Mittagessen verdaut, hat die Sonne die Wolken am Gipfel
verdampft so dass wir uns auf machten uns einzufliegen. Nach 15 min.
Aufstieg von der Bergstation ereichten wir den Nordstartplatz Schwand,
von wo wir denn trotz Restfeuchtigkeit in der Luft alle noch einen
ersten schönen Nachmittagsflug machten. Meine Befürchtung als TO, dass
gleich am ersten Tag jemand auf der Nordseite so viel Höhe verlor, dass
es nicht zurück über den Grat auf die Südseite und zum LP reichte trat
zum Glück (noch) nicht ein. Mit Flügen zwischen 20 min und gut einer
Stunde haben alle gleich einen ersten Eindruck vom Bisen-fliegen
bekommen.
Auch am Sa und So war Bise angesagt, wie der typische Wind aus N bis NO hier genannt wird.
Aufgrund der Nähe zum Camping Hopfreben und der traurigen Aussicht, dass
das Timpel-Bähnli auf den Urmiberg im kommenden Jahr wohl eingestellt
wird, sind wir an den beiden Tagen an dem bei Bise perfekten Fluggebiet
geblieben. Vormittags war allerdings noch etwas Parawaiting angesagt. Ab
dem Nachmittag als dann auch die Sonne die Nordhänge erwärmte kam dann
sowohl am Sa als auch am So jeder voll auf seine Kosten: Ein Teil der
Truppe musste nur einmal starten um dann mit Startüberhöhungen von bis
zu 800 Metern den kompletten Grat hin entlang zu fliegen, die Hochfluh
zu überhöhen oder gar bis zum benachbarten Fluggebiet Rigi-Scheidegg zu
gelangen, wo ebenfalls einige Schirme über dem SP rumhingen.
Am 4ten und letzten Tag der Ausfahrt war die Bise dann eingeschlafen.
Bei Südwind sind wir von Sattel aus mit der Drehgondelbahn auf den
Hochstuckli. Auf dem Weg zum SP am Engelstock fanden wir ein gemütliches
Bergbeizli, das wir natürlich nicht einfach links liegen lassen
konnten. Nach entsprechender Stärkung ging’s hoch zum SP des Engelstock
nördlich des Lauerzer See von wo dann jeder noch mal einen Abschlussflug
machte.
Bilder vom Panorama über Vierwaldstätter und Lauerzer See sagen mehr als
Worte.
Was sonst noch geschah:
Zwei Aussenlandungen gleich am Samstag sollen nicht verschwiegen werden:
Nach langem Kampf in Lauerz am gleichnamigen See gelandet, fand Reiner
sofort eine MFG zurück nach Brunnen zur Talstation und konnte kurz
darauf zum nächsten jetzt auch längeren Flug starten.
Die andere Idee, nach abzusehendem absaufen bereits ca. 100 m unterhalb
des SP einzulanden um dann schnell wieder hoch zulaufen erwies sich als
Trugschluss: Da sich kein direkter Weg den steilen Berg rauf fand wurde
dies auch zu einer längeren Wanderung, gell … ;-)
Auch dem TO blieb die Aussenlandung am Sonntag nicht erspart: „auf hohem
Niveau abgesoffen“ kommentierte ein Clubkollege das Geschehen: Nach
eineinhalb Stunden Flug liess ich mich von einer durch die Abendsonne
beschienenen Felswand östlich der Hochfluh blenden. Selbige trug nicht
wie erwartet sondern befand sich im Lee eines kleinen Sattels. Statt
zurück über den Sattel ging’s mächtig runter, so dass ich denn abends um
19:00 auf 1600 m (ca. 1100m oberhalb des Vierwaldstätter See) einlanden
musste. Eine Wanderung blieb mir erspart: dank trampen und Abholservice
in Gersau – danke an Joachim – kam ich denn zurück nach Brunnen.
Ein paar Unentwegte haben sich übrigens auch schon in den Vierwaldstätter See getraut.
Alles in allem eine aus TO Sicht rundum gelungene und v.a. unfallfreie
Ausfahrt, die wir 2011 in modifizierter Form wiederholen werden: Sofern
sich nicht noch ein reicher Mäzen findet, der die Urmibergbahn samt
Wohnhaus und Bergbeizli für ca. CHF 1,5 Mio kaufen will - vielleicht
gibt’s im PCS einen? - steht der Urmiberg nur noch zum hike and fly zur
Verfügung und dementsprechend werden wir uns dann mehr auf die anderen
Fluggebiete in der Umgebung konzentrieren; zum Glück gibt’s davon genug.
Stefan
Und hier nochmal der Link zum Fotoalbum...
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