|
v.l.n.r. Stefan, Martin, Chris(MGS), Andreas, Ewald, Gunnar (Fotos) sowie
n.a.d.B. Frank (TO, Fotos, Bericht)
Am frühen Sonntagmorgen begaben sich 6 PCS'ler in den Südschwarzwald zu einem Motorschirmschnuppertag bei MGS (Motor-Gleitschirm-Südschwarzwald).
Nach ein wenig gegenseitigem Kennenlernen stand als erstes das Kennenlernen der 2-Takt-getriebenen Objekte der Begierde auf dem Programm. Mit einer ausführlichen Einweisung von Chris, unserem Lehrer für diesen Tag, lernten wir, worauf man bei einem Motor alles achten muss und wie er zu bedienen ist.
Für uns bereit standen erst mal 3 Trikes, also Motor mit Luftschraube und fahrbereitem Unterbau auf 3 Rädern. Bei einem der Trikes lässt sich der Motor recht einfach abbauen und man hat einen Rucksackmotor, der direkt auf den Rücken geschnallt wird - dazu dann später mehr. Nach dem Warmlaufen der Motoren begannen wir mit kleineren Rundfahrten auf den Trikes, um ein Gefühl für das dosierte Gasgeben zu bekommen - danach simulierten wir den Startvorgang, oder genauer Anfahren, Schirmaufziehen, Kontrollblick (dabei weiter am Gas bleiben) und schließlich (Voll-) Gasgeben bis zum Abheben.
Nach den Trikes nun zum Rucksackmotor: erst mal am Boden auf den Rücken schnallen, "irgendwie" aufstehen und schauen, wie man damit so laufen kann und dann die Kraft des laufenden Motors auf dem Rücken spüren - 30kg auf dem Rücken ist doch was anderes als bequem in einem Trike sitzen. Damit rennen (oder zumindest schneller laufen) und einen Start simulieren, da weiß man schnell, was man getan hat und freut sich über eine Pause.
Nach den ganzen Übungen war nun schon früher Nachmittag und der Wind hatte deutlich aufgefrischt. Es sah eigentlich nach thermisch guten Bedingungen fürs Gleitschirmfliegen (ohne Motor) aus oder auch Bodenhandling. Und damit vertrieben wir uns dann ein wenig die Zeit, natürlich zwischenzeitlich gestärkt von Kaffee und Kuchen (inkl. original Schwarzwälder) von Marion, der Frau von Chris und seinen Eltern (danke hier noch mal für den tollen Service).
Nun war warten angesagt, denn mit Motor fliegt man bei eher ruhigen Bedingungen, das heißt wenig Wind und eben eher keiner Thermik. Solche Bedingungen trifft man morgens oder abends und gegen 18 Uhr dann machte der Wind die ersten deutlichen Anzeichen, schwächer zu werden. Nach einigem Warten entschloss sich Chris mit einem Probeflug die Bedingungen zu testen. Dann gab er uns die Freigabe alle Geräte flugfertig zu machen, um selbst abheben zu können. Die Hälfte entschloß sich, ihren Erstflug mit dem Trike zu machen. Dies ist zwar bequemer und man kann sich mehr aufs dosierte Gasgeben konzentrieren, aber man hat keine direkte Schirmkontrolle da die Tragegurte fest mit dem Trike verbunden sind und der Pilot nur die Steuerleinen in der Hand hat. Die zweite Hälfte wählte die unbequemere Startart mit Rucksackmotor.
Und so hoben alle von uns nacheinander motorgetrieben, mal ohne und mal mit etwas Startschwierigkeiten ab - zu einer ausgedehnten Platzrunde und jeweils glücklichen Landung. Nach dem Einpacken der Gerätschaften fand der Abend dann im nahe-gelegenen Gasthof seinen Ausklang und auf der Heimfahrt wurden wir dann noch mehr als ordentlich gewaschen.
Danke an Chris von MGS für die tolle Einweisung in das motorgetriebene Gleitschirmfliegen (mit und ohne Trike).
Einige von uns haben sich haben sich an diesem Tag vermutlich einen neuen Virus eingefangen...
Zu den Bildern geht es hier .
|