Zillertal [31. Juli - 7. August 2010] Drucken
Geschrieben von: Susanne   
Montag, den 06. September 2010 um 21:17 Uhr

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Teilnehmer (v.h.n.v. und v.r.n.l.): Michael, Uschi, Lothar, Regine, Jürgen, Andreas, Reiner, Lorenz (TO), Martin S, Susanne (Bericht), Christian, und Martin P. nicht im Bild: WernAir und Steffen (war erst ab Mittwoch da)

Hauptquartier: Unterflöber Hof, 400m überm Zillertal.

Fluggebiete: Im Zillertal und den Nebentälern (z.B. Brixental, Alpachtal) gibt es eine reichhaltige Auswahl an Fluggebieten: Zillertal (Unterflöber Hof, Spieljoch, Penken, Zillertaler Höhenstraße, Hippach, Rosenalm), Wildschönau, Alpachtal, Westendorf, Hohe Salve. Alles unter einer Stunde Fahrzeit. Geflogen sind wir in Westendorf, am Penken und natürlich vom Unterflöber Hof. 

Alternativen bei schlechtem Wetter (konnten fast alle wahrgenommen werden ): Erlebnisbäder, Schlösser, ein Berg-, ein Holzwerk, Kristallwelten, Innsbruck und wie aus vorangegangen Tourenberichten zu entnehmen, ein Besuch auf dem Campingplatz in Kramsach. Hinzugefügt werden kann: Planetarium und Klammwanderungen.

Wie der vorangegangenen Aufstellung entnommen werden kann, hatten wir sehr durchwachsenes Wetter. So sind wir von acht Tagen nur an vier geflogen. Aber auch die weniger fliegbaren Tage haben wir genutzt.
Angekommen sind wir bei besten Bedingungen. Treffpunkt war am Samstag in Westendorf. Dort genossen erstmal alle die Sonne. Durchschnittlich wurde ein Flug gemacht. Dabei flogen einige hinüber zur Hohen Salve und zurück. Abends bezogen wir Quartier bei Hanni und Josef im Unterflöber Hof, wo wir mit einem leckeren Gulasch und noch besserem Apfelstrudel empfangen wurden.

Das Wetter hielt und so konnten wir auch am zweiten Tag Fliegen gehen. Ganz unchristlich haben wir uns bereits um 8.30 Uhr zum Frühstück getroffen, am Sonntag, im Urlaub… . Auf das Frühstück folgte der morgendliche Abgleiter vom Unterflöber Hof ins Tal. Nachdem alle eingesammelt waren, ging es weiter, oder besser, zurück nach Westendorf. Da die Windbedingungen nicht ganz eindeutig waren, haben wir ein wenig Zeit am Berg vertrödelt. Dabei ist unter anderem, gar nicht trödelig, ein kleiner Wettkampf entbrannt. Ziel: mit Wanderschuhen schneller als 20 km/h rennen und sich somit die Starterlaubnis sichern. Hierbei erzielten die ersten Plätze Regine für die Damenwertung und Lorenz für die Herren. Starten durften trotzdem alle. Zum Glück, denn heute war einiges drin: Eine weniger glorreiche Außenlandung von Susanne, eine Überflügelung Lothars durch Regine und „Last Man in the Air“ Lorenz. Nachdem Lorenz dann auch gelandet ist (gefühlte Stunden später) waren wir in Kramsach beim Kaisermann gemütlich Abendessen.

Neue Woche und schon ging es los mit dem durchwachsenen Wetter. Immerhin waren noch zwei Abgleiter vom Unterflöber Hof ins Tal drin. Da Regen angekündigt war, haben wir uns nach dem zweiten Abgleiter aufgemacht zum Campingplatz von Lothar und Regine. Nach einer Führung durch den Campingplatz haben wir uns am/im platzeigenen See vergnügt, bis es dann wirklich zu regnen begann. Die erzwungene Pause haben wir uns mit einem Kuchen versüßt – immer das Beste aus der Situation holen. Leider hat der Regen länger gehalten als der Kuchen. Deshalb ging es dann kurz entschlossen weiter in das nächstgelegene Shoppingcenter, um dort die Zeit bis zum Abendessen rumzubringen. Das gab es dann in Uderns im Standlhof bei holländischen Weisen, alles sehr authentisch.

Der Dienstag war im wahrsten Sinne des Wortes sehr beklemmend. So haben wir auf Grund der eher trostlosen Wetterlage (Wolkengewaber statt Startplatzgelaber (Zitat Martin P.) uns aufgemacht, die Kaiserklamm (3,5km) und die Tiefenbachklamm (8km) zu erwandern und den Museumsfriedhof zu besichtigen. Belohnt haben wir uns heute mit Riesenschnitzeln / Riesenkaiserschmarrn vom Säulingerhof.

Die Mehrzahl hat aufgegessen (Glück gehabt Reiner), das Wetter war wieder gut. –Flugtag!! Dank eines super Tipps von WernAir ging es auf zum Penken nach Mayrhofen. Auf dem Weg dorthin wurde zunächst der alternative Landeplatz an der Bruggerstube in Augenschein genommen. Diesmal, das vorweg, haben alle den angepeilten Landeplatz getroffen. Gegen elf Uhr sind wir das erste Mal auf den Penken gefahren, für einen erweiterten Abgleiter. Durch den Höhenunterschied beim Penken dauerte das auch schon mal seine (schönen) 20 Minuten.
Auf den ersten Flug folgten die Kaffee und Kuchen am Landeplatz. Gegen 15:45 Uhr oder, anders gesagt, zehn Minuten bevor der Sessellift zu gemacht hat, fuhren wir das zweite Mal hoch. Den folgenden Flug kann man oder besser sollte man aus zwei Perspektiven beschreiben, meiner (Susanne - ein Anfänger) und der, der anderen. Ich habe diesen Flug abgehakt unter Übungsflug mit Ohren anlegen und bei starkem Talwind einladen. Die anderen, die das schon länger machen, haben den Flug genutzt um lange zu fliegen, so zwei bis drei Stunden, denn hoch ging es. Interessanter war das Landen, im Folgenden ein kurzes Zitat von Steffen: „über Talmitte fliegen, dann abspiralen“. Ein genereller Tipp zum Talwind: spätes Starten garantiert einen langen Abendflug und eine deutlich sanftere Landung als am frühen Nachmittag. Auf dem Heimweg vom Penken sind wir für das Abendessen ins Westernfort nach Aufenfeld gegangen. Bereits jetzt war es schon wieder bewölkt und es zeichnete sich ab, dass der zweite Flug vom Penken auch gleichzeitige der letzte dieser Ausfahrt sein sollte.

Nichtsdestotrotz sind wir auch am Donnerstag zur gewohnten Zeit aufgestanden. Beim Frühstück haben einige beschlossen, einen Ausflug nach Innsbruck zu machen, andere sind im Zillertal geblieben. Zum Abendessen haben wir uns dann wieder getroffen. Heute gab es sehr gute Steaks im Erlhof, garniert mit einer Westernshow.

Auch am Freitag, unserem letzten Tag, gab es, wie (leider) erwartet, keine kurzfristige Wetterbesserung. Also auch heute Alternativprogramm: nach einer Führung im Biokraftwerk von Binderholz in Fügen ging es weiter nach Schwarz, wo wir uns den Himmel im Planetarium angeschaut haben, draußen war er leider von Wolken verdeckt. Dem schlechten Wetter zum Trotz haben wir am Abend noch ein sehr schönes Abschlussgrillen bei und mit Hanni und Josef veranstaltet. Ein gelungener Ausklang für eine sehr schöne Ausfahrt.

An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Lorenz für die tolle Organisation und liebe Grüße an Hanni und Josef, bei denen es so gemütlich war.

Susanne