Nebelhorn [21. - 22. August 2010 ] Drucken
Geschrieben von: Thomas   
Samstag, den 28. August 2010 um 09:05 Uhr

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Teilnehmer von links: Jürgen(TO),  Joachim, Holger, Regine, Rudolf, Detlef, Lothar und Thomas (Autor).

Bereits für Freitag Nachmittag bot der TO Jürgen eine Führung zum Flugberg Mittag bei Immenstadt an.
Mangels Resonanz an Teilnehmern entfiel diese jedoch.

Am Samstag früh um 9:30 Uhr trafen sich also die Teilnehmer Joachim, Detlef, Rudolf und Thomas am Landeplatz Oybelehalle zur Begrüßung und Landeplatzbesichtigung.

Dann schnell zur Bergbahn, um die bereits erschreckend lange Menschenschlange nicht noch unnötig länger werden zu lassen. Ca. 11 Uhr dann Ankunft am Gipfel. Hier bestand nun überhaupt kein Grund mehr zur Eile, denn permanet zum Startplatz  heraufziehende Wolkenfetzen (starker Regen in der Nacht zuvor) und eingeschränkte Sicht ließen kein
Streckenjagdfieber aufkommen. So konnte unser hervorragend vorbereiteter TO in aller Ruhe seine
Kartenausschnitte und Flugroutenplanungen erklären.

Bis gegen 14:30 sind dann alle gestartet nachdem sich die Wolken etwas aufgelockert hatten.  Einzig Joe sorgte für ein Brodeln in der Gerüchteküche unter den Zuschauern: Unmittelbar nach dem Start wurde er von einer ungünstigen Abwindphase erfaßt, welche ihn 70m tiefer sogleich wieder landen ließ. "abgestürzt sei einer" so munkelte man  ,  erfuhren wir am Folgetag....
Nein, Joe war unversehrt und startete gleich erneut von seinem Zwischenlandeplatz aus. Von nun an hatte er aber das Glück auf seiner Seite. Denn als der Rest bereits beim Landebier zusammen saß schwebte Joe von seinem kleinen Ausflug Richtung Norden zurückkommend über uns zum Landeplatz ein.

Der Ausklang des Tages erfolgte beim gemeinsamen Abendessen auf einer Terasse mit wundervollem Bergpanorama.  

Der Sonntag sah besser aus. Sonne pur. Vereinbarter Treffpunkt war gleiche Zeit und gleicher Ort wie am Vortag. Hinzugestoßen sind nun noch Regine und Lothar.
Euphoriedämpfer war jedoch sogleich die Warteschlange der Bergbahn. Diese reichte heute schon ums Gebäude herum bis zum Haupteingang. Überraschenderweise war die Wartezeit "nur" ca. 1 Stunde.

Am Nebelhorngipfel schließlich angekommen wurde heute eine Wolkenbildung eher vermißt: nicht besonders hoch reichende Blauthermik verwehrte vereinzelt gestarteten Fliegern meist ein souveränes Obenbleiben. Dafür konnte man heute eine wunderbare Fernsicht genießen.  Rudolf war ab 12 Uhr zuversichtlich, startete und er hielt sich. Mit der Zeit
konnte man beobachten wie die Thermik immer höher reichte und es wurde vermehrt gestartet.
Mit fortschreitender Uhrzeit wurden nun aber auch vermehrt Starts abgebrochen und es war erhöhte Aufmerksamkeit angesagt. Denn inzwischen verwirbelte aus dem Talkessel hochschießende Thermik  teilweise die Luft im Startbereich.
Nachdem alle gut rausgekommen waren und Jürgen uns ja schon "heiß" gemacht hatte, versuchte natürlich der ein oder andere so eine Strecke anzugehen. Doch war die Basis dafür zu niedrig und Anschlußthermiken unzureichend.

Als sich gegen 15:30 Uhr alle satt geflogen hatten beschloss die Gruppe noch an einen See zu fahren um Baden zu gehen. Nur Thomas bevorzugte zum Weststartplatz hochzufahren um abschließend noch ein Luftbad in sanfter Abendthermik zu genießen.