Anmeldung
| Algodonales [28.02 - 07.03.2010] |
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| Geschrieben von: Martin | |||
| Dienstag, den 16. März 2010 um 00:01 Uhr | |||
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Teilnehmer (v.l.n.r.): Beginnen wir mal mit Positivem: wir bekamen tolle und günstige Mietwagen (1 VW Caddy, 2 Berlingos, jeweils Diesel und für spektakulär günstige 104€ / Woche). Trotz hoffnungsloser Überfüllung und "spezieller" Ganter-Orga hatten wir tatsächlich eine Unterkunft zusammen im Haupthaus von Gerardo Ganter(-fly)! Die multi-kulti fränkisch-pfälzisch-badische-hesssische-schwäbische Verständigung klappte sehr gut; durchaus mögliche und erwartete Sonnenbrände blieben aus;...
in Andalusien herrscht definitiv doch noch kein Wassernotstand und die Ver-Wüstung ist noch in Nordafrika, stattdessen fühlte man sich eher auf einer grünen Insel; die Auffahrten waren überhaupt nicht staubig, weites Abstandhalten war daher nicht nötig; die Kneipen in Algo haben zwar keine Heizung, aber zumindest ausreichend Plätze im Innern; die Alhambra ist auch im Regen durchaus sehenswert; ganz vorne am Atlantik schafft es die Sonne selbst bei Sturmtiefs doch zum Boden durchzudringen; dort (in Conil) wurde ein neues Küstensoaring-Fluggebiet eingeflogen; selbst extrem unterschiedlice Abarbeitungsgeschwindigkeiten zweier Schlangen beim Einchecken konnten ein gemeinsames Abfliegen schlussendlich (ganz knapp) nicht verhindern; Matsch ermöglicht butterweiche Landungen (wobei hier für die Butter Zimmertemperatur angenommen werden muss!!); auch "gestandene Flieger-Männer" können qualitativ hochwertigen Salat und Hackfleischsoße hinbekommen (Quantität ist ohnehin kein Thema!); guter "Jerry" kommt ... ja aus: Jerez; ibuprofen hilft auch bei *Zahn*-Schmerzen (und gibt es in Ronda); die tolle Kaffee- und vor allem Kakao-/SchokoBar in Ronda hatten wir fast für uns alleine; in Algo haben wir eine eigene Bar für Flieger endteckt: "JJ"; Riesengarnelen, Fisch und Riserva schmecken wetterunabhängig; Gasherdflamen taugen zur Raumheizung und Trocknen von Strümpfen, Schuhen und Jeans (ok, zugegebenermaßen nicht wirklich effizient).
Diese Liste der "positiven" Aspekte deutet schon an, dass Algo weder Flug- noch Wetter-Erwartungen erfüllen konnte :-( Mit einigen nicht fliegbaren Tagen aufgrund zu starken Windes rechnet man in Algo ja schon, aber dafür sollte es dort im März durchaus T-Shirt-Bedingungen geben und Cafe-Trinken im Freien möglich sein. Leider können wir alle das vorher nicht für möglich Gehaltene aus leidvoller Erfahrung bestätigen: es kann in Andalsuien wochenlang (konkret seit Mitte Dezember 2009!!!) durchregnen. Alles war grün, fast wie im Allgäu (oder Irland), die Stauseen liefen über, Straßen rutschten reihenweise weg und auf den Feldern gab es bis zu 2 m tiefe Rinnen, durch die der kostbare aber völlig durchweichte Mutterboden einfach weggeschwemmt wurde. Wolf, die zwei "Duddefliecher" Gerd und Bernhard sowie auch der (Wenig-)Gelegenheitsflieger Bernd nutzten konsequent jede noch so kleine Chance in die Luft zu kommen und schafften tatsächlich jeweils 3 - 5 Flüge an drei verschiedenen Tagen. Darunter auch tasächlich 2 Flüge > 1 Stunde. Die restlichen 3 wurden durch dreimalige Windrichtungswechsel (SW - SO - W - O (!!) - NO), Startplatzüberfüllung oder fehlende Bereitschaft zu vielstündigem Autofahren ans Meer bei gleichzeitig minimalsten Flugaussichten an 2 Tagen am Fliegen gehindert und kamen nur an einem Tag 2-3 mal in die Luft. Auch die Vorteile der Wohnung, für Sommer optimale Abdunkelung und Kühle, verwandelten sich bei den Randbedingugen eher in Nachteile. Insgesamt hat Algo doch "Image-Kratzer" bekommen, die nicht gerade zum baldigen Wiederkommen animieren. Andererseits kommt solch eine Wetterlage (mit El Nino und Polar-Druckverschiebungen) angeblich nur alle 10 Jahre vor ....
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