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Teilnehmer:
Claudi, Heiko (TO), Heinrich, Patrick, Jutta, Albi, Ewald (TO und Bericht), Michael S., Thomas B., Tanja, Thomas S., Sven, Siggi, Andreas F., Mark, Markus, Alfred, WD, Ralf, Silke, Michi H., Andreas R., Michael D., Inge, Winfried, Elly, Hermann
Nachdem so manche(r) die/der zu spät los fuhr in die Blockabfertigung beim Füssener Tunnel geriet und dadurch schlecht gelaunt (weil auch noch in die Polizeikontrolle geraten) erst gegen Mitternacht ankam, sollte sich die Stimmung durch stundenlange Flüge bald bessern.
Soweit die Planung...
Aber schon am Freitag hörten wir, dass der Startplatz Schnee bedekt war. Etwas was noch keiner der Teilnehmer jemals gesehen hatte. So schwante uns schlimmes für den Start und für das Aussehen unserer Ausrüstung.
Unsere Befürchtungen wurden am Samstag Morgen auch prompt bestätigt. Das Auslegen der Schirme war eine einzige Rutschpartie und ohne Hilfe kaum möglich. Entsprechend verdreckt war dann die gesamte Ausrüstung nach dem Start. Aber das Wetter war gut, wenn auch kalt und so reichte es locker zu ausgedehnten Flügen, solange die Finger halt mit machten. Bis zum Abend war der Schnee am Südstart weg geschmolzen und nur der nasse Bassano-Dreck blieb zurück.
Dann hatten wir am Sonntag Vormittag leichte Schüttel-Thermik, was wiederum ausgedehnte Flüge ermöglichte. Die großen Streckenflüge blieben aber aus. Zum Glück konnten wir vom Ost-Startplatz raus, so dass wir vom Dreck am Südstart verschont blieben. Auch war dort sehr wenig Andrang.
Gegen Nachmittag bescherte
uns eine großflächige Abschattung eine Zwangspause, die wir ausgiebig für Latte und Cappuchino nutzten. Nachdem die Wolken sich später aufgelößt hatten waren wieder schöne, wenn auch niedrige Flüge möglich, weil die Wolken nahezu auf den Bergen "auf saßen".
Am Montag gabs schon um 10:00 nutzbare Thermik, allerdings war es nochmal kälter als die Tage zuvor. Bei zunächst zunehmendem Ostwind waren mit etwas Geduld kleinere Streckenflüge möglich (z.B. der hier ). Am Nachmittag spülte uns dann die großflächige Abschattung wieder runter zum Kaffee. Der Wind hatte insgesamt abgenommen, aber die Kälte ließ keine so rechte Lust für nochmalige Flüge aufkommen, was für die hart gesottenen jedoch nicht
zutraf. Da die Wetter Vorhersage nicht so rosig war, planten wir schon mal einen Venedig Tag ein, aber es sollte besser kommen.
Am Dienstag sah es zunächst nur nach Abgleitern aus. Der Himmel war dicht bewölkt und draußen hatte es gefühlte -50 Grad. Wider Erwarten ermöglichte sanfte Thermik mit Steigwerten von ca 0,2m - 0,5m
Flüge von über 45 Minuten. Nachmittags kam sogar noch die Sonne raus, was aber leider nicht die thermischen Bedingungen verbesserte. Die Wetterprognosen für den Rest der Woche waren weiterhin schlecht.
Am Mittwoch hatte Markus unser "Wettermann" uns schelchtes Wetter "versprochen" und wir waren schon auf Venedig eingestellt. "Leider" überraschte uns stellenweise blauer Himmel und so "mußten" wir
wieder fliegen. Die Ausbeute beschränkte sich allerdings auf verlängerte Abgleiter, was eine recht hohe Anzahl von Auffahrten zum Startplatz deutlich belegt.
Dann kam am Donnerstag das schon länger erwartete Regenwetter. Ein Teil fuhr wie geplant nach Venedig, die anderen schauten sich Bassano an oder machten es sich im Quartier bequem. Von den Einheimischen Fliegern hörten wir, dass bis Montag keine wesentliche Besserung zu erwarten war, was schon am Donnerstag einige zur Heimreise bewegte.
So beschloss dann auch am Freitag (bei strömendem Regen) der gesamte Rest der Truppe ein vorzeitiges Ende der Bassano Ausfahrt und wir alle traten die Heimreise an.
Immerhin 5 fliegbare Tage lassen die Bilanz recht gut aussehen. Der Bus von Stadtmobil hat sich wieder einmal bewährt. So kamen erneut
über 200 Auffahrten zusammen, was uns einen Preis pro Auffahrt
ermöglichte, der gerade mal die Hälfte für eine Auffahrt mit dem
Flugschul Shuttle beträgt.
Ewald
Und hier gibts noch das Fotoalbum...
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