Teneriffa [27.11. – 6.12.2009] – Ein Reiseziel mit Fluggarantie Drucken
Geschrieben von: Volker   
Sonntag, den 20. Dezember 2009 um 18:03 Uhr
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TN: Ernst (TO) + Helga, Martin + Anni, Steffen + Ingrid, Hans-Peter + Monika, Eilhard, Achim, Karl-Heinz, Volker (Bericht)
plus Assoziierte: Michel (Moselflieger), Kai + Dagmar, Werner (alle BambAirger), Peter, Markus (beide Sindelfinger)

Kaum zu glauben, aber wahr: Teneriffa ist ein Fliegerparadies (fast ohne „Aussetzer“), insbesondere in der kalten Jahreszeit. Fast alles wurde bereits mehrfach in den letzten Jahren in den Berichten erwähnt… Dennoch nachfolgend ein kurzer Abriss über die Erlebnisse Anfang Dezember 2009: An ALLLEN!!! Tagen (inkl. An- und Abreisetag) konnte bestens geflogen bis zur Sättigung werden (immer mehr als nur ein Abgleiter!). Während der ersten Tage war z.T. die Basis etwas tief, was die Arbeitshöhe und die Toplandemöglichkeiten zeitweise etwas eingeschränkt hat. Anschließend dann war auch das bei einer Basis von ca. 400m bis 500m über Start (und zum Teil ganz offen) kein Problem mehr.

Beim Einsatz von drei geräumigen Citroën Berlingos als Shuttle-Fahrzeuge ist manchmal auch das Durchzählen der Piloten schwierig. Tatsächlich wurde bei der Abfahrt aus einem Fluggebiet ein „Marathonflieger“ vergessen, der noch in der Luft war. Deutlich später beim Essen läutete dann das Handy des Tourenleiters… Das Malheur war schnell behoben und der Inselwein hat anschließend umso besser gemundet. Bei Preisen von 60 Cent pro Liter Diesel auf den steuerfreien Kanaren reist auch mal ein extra-Kilometer kein Loch in das Budget.

Auf Grund der phantastischen Bedingungen in der allseits bekannten Flugarena des Südens hinter Playa de las Américas (zwischen Taucho und Jama und mit der Möglichkeit am Strand vor dem eigenen Hotel zu landen) wurde mit einer einzigen Ausnahme (Kathedralen-Soaring in Candelaria) nur dort geflogen. Immerhin stehen mit Taucho, Los Pinos, Infonche neu, Infonche Dreschplatz und Jama ausreichend Startplätze zur Verfügung. Allerdings sollte erwähnt werden, dass mittlerweile Teneriffa absolut kein Geheimtipp mehr ist. Mehrere tschechische, russische, französische schweizerische (ein Kreuz auf dem Pass bedeutet noch lange nicht fliegen zu können!!!) und deutsche Gruppen haben die Startplätze und den Luftraum bevölkert. Geruhsame Flugerlebnisse sehen anders aus… Dennoch gab es selten Stau am Start und man hat sich nationenübergreifend geholfen (ward a mal Du Seggel, do hosch no an Knota drenna…).

Am Abreise-Wochenende begann dann ein spanischer Wettkampf mit über 100 Teilnehmern, die sogar in Reisebussen zum mittlerweile mit Kunstrasen ausgelegten Startplatz Taucho gekarrt wurden. Ein Erlebnis für sich, wie Rennsicheln einem Mückenschwarm gleich zwischen Taucho und Conde hin- und hersprinten… Wir konnten auch zwei glimpflich abgelaufene Retterabgänge live miterleben.

Alle Teilnehmer kamen nach 10 erlebnisreichen Tagen gesund wieder in die Heimat. Ein Wermutstropfen bleibt: Die Teneriffa-Ausfahrt Ende 2010 ist angeblich bereits jetzt schon ausgebucht.