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Teilnehmer (v.l.n.r.): Tanja, Ewald, Martin (TO), Traute, Oli, Frank, Michi und Sarah (Bericht)
Am Sonntag denn 1. November traf sich die Gruppe am Stuttgarter Flughafen um dem Winter nochmal für eine Woche ein Schnippchen zu schlagen und nach "Algo" in Andalusien (Spanien) aufzubrechen.
Die Rechnung ging auf: ca. 200 km vor Malaga endete die dichte und hohe Wolkenschicht des Riesen-Tiefs über UK und der Biskaya. Kurz nach Sonnenuntergang landeten wir bei immer noch schnugglig warmen 20°C und bester trockener klarer Luft in Malaga.
Nachdem wir nach lästiger Wartezeit unsere aus Sicht des Autovermieters "upgegradeten" 3 Mietwagen bekommen hatten (leider waren die flieger- und geländefreundlicheren Berlingos vergeben und wir mussten zähneknirschend Ford Focus Turnier akzeptieren), konnten wir bei sternklarem Himmel Richtung Algo aufbrechen.
Unsere FeWos lagen eine Gehminute vom Marktplatz entfernt, direkt im Haupthaus von Gerhard ("Gerado") Ganter(Fly). Das sollte sich im Laufe der Woche noch als Vorteil herausstellen, denn man wurde immer gut beraten was Wind und Wetter anging.
An 4 (von 6) Tagen konnte geflogen werden! Allerdings nur (max.) ein Flug pro Tag und Pilot. Da hatten alle schon mehr erwartet. Der NW- bis N-Wind war nicht immer auf unserer Seite und meinte sich austoben zu müssen. Aus diesem Grund wurde an 3 Tagen in El Bosque geflogen. El Bosque ist ca. 30 km SW-lich von Algo entfernt und hat eine Höhendifferenz von 460 m.
Einen der 4 Flugtage verbrachten wir in an unserm Hausberg in Aldgodonales. Es herrschten zwar nicht die typischen Algo-Bedingungen ("Matrazenthermik"), aber es war für alle ein toller und langer Flug bei stahlblauem südlichen Himmel. Unterm Strich hatten am Ende nur zwei Teilnehmer die vom TO (und "Gerado") versprochenen "mehr Flugstunden als Flüge".
Die schöne, aber nicht immer fliegbare, Wetterlage konnte uns die Woche aber bei weitem nicht vermiesen. Zum Einen therapierte Oli die trotzig werdenden Flieger mit einem Stuhlkreis zum Thema:
*Wir können nicht fliegen, aber wir können lernen damit umzugehen.*
Zum Anderen erkundeten wir gemeinsam an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zusätzliche Fluggebiete, eines an der Küste in Vejer de la Frontera und eines in Ronda la Veja, wie der Name schon andeutet, in der Nähe des bekannten andalusischen Ortes Ronda.
Nachdem wir nach ca 120 km Fahrt in Vejer ankamen, hätte man hier wahrscheinlich mit 3m² fliegen können. Kurzentschlossen fuhren wir ans Meer. Der Atlantik war noch warm genug, um mehr als nur einen großen Zehen ins Wasser zu hängen (der unerschrockene Oli ging tatsächlich für nur 2 Cervecas richtig baden!).
Auch in Ronda la Veja war zu viel Wind (siehe Gruppenfoto!), und wir vertrieben uns die Zeit mit einer Besichtigung der durch eine Schlucht geteilten Stadt Ronda. Einige nutzen einen stark windigen Flugtag, um Sevillia zu besuchen,während die Anderen in El Bosque doch noch flogen (oder soll man sagen: fast stationär an den Himmel genagelt waren). Es war also für jeden etwas dabei.
Die beiden Nichtfliegerinnen vertrieben sich die Zeit mit Fahrdiensten, Wanderungen zu den Startplätzen und Faulenzen am Landeplatz.
An den Abenden wurde gemeinsam gekocht oder in einer der zahlreichen Tapas-Bars diniert. Am Ende der Woche gab es in Algo wahrscheinlich keine Tapas mehr, die nicht mindestens einer von uns versucht hatte. Am Sonntag gab es noch ein Abschluß Paella-Essen (leider mit Portionen in Tapas-Größe) bevor wir wieder zum Flughafen nach Malaga aufbrachen.
Einchecken, Flug und Gepäckausgabe verlief absolut problemlos. Alle kamen pünktlich und heil zu Hause an.
Vielen Dank nochmal an unseren TO, der alles super organisiert hat.
Anfang März wird erneut versucht, Tage mit weniger Wind anzutreffen.
Bilder gibts hier
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