Anmeldung
| Molveno [19.-26. September 2009] |
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| Geschrieben von: Martin Siegel | |||
| Samstag, den 10. Oktober 2009 um 13:05 Uhr | |||
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Teilnehmer (v.l.n.r.) Reiner, Michael J., Peter K., Peter Z., Martin (TO, Stichwortsammler und Editor), Albrecht, Eckart, Peter B., Stefan, Sarah, Michael E., Frank Wunderschöner Altweibersommer in Mitteleuropa (riesiges flaches Hoch von Nordspanien fast bis Russland), quasi-stationäres Mittelmeer-/Italien-Tief (übereinstimmend in verschiedenen Wetterberichten: keine Änderung vor Montag Nacht): "ideale" Bedingungen für eine Tour auf die Alpensüdseite :-( Die Ferienwohnungen waren fest gebucht, also mussten die - durch leichte Mithilfe des TOs - fast ideal gefüllten Fahrgemeinschaften wohl oder übel losfahren. Die meisten allerdings schon deutlich später als für einen Flug am Anreisetag erforderlich gewesen wäre. Immerhin zunächst mal bestes Wetter zum Fahren, inkl. tollem Zugspitzblick kurz vor dem Fernpass. Aber welch Überraschung, auch nach dem Brenner war durchaus kein Sauwetter!? Nach dem "Abkassieren" der Schlüssel für die richtigen Wohnungen und der Molveno-(Rabatt-!!)Karten gingen drei früh Angereiste zur Ben-Hur-Kampfwagen-Steh-Seilbahn. Das Mitnehmen der Packsäcke folgte dabei aber weiterhin eher dem Wunschdenken. Die Bahn würde (nur) die Packsäcke ja notfalls kostenlos wieder runterbringen. Dann die nächsten Überraschungen: erstens wolkenfreier Startplatz, zweitens zaghafter Vorwind, drittens Gekräusel auf dem See, der auf das - durchaus späte und schwache - Anspringen des Gardaseewindsystems hoffen ließ. Statt "nur" SP-Besichtigung und Wandern also plötzlich doch Aufbauhektik. Für 'nen verlängerten Gleitflug sollte es schon reichen. Dann hätte man immerhin schon vor Dienstag überhaupt mal einen Flug. Und .... es trug!! Zwar schwach, aber es reichte für jeden zu bis zu knapp einer Stunde Flugzeit und ein-zwei Meter Startüberhöhung. Die später Angekommenen fanden so den Landeplatz natürlich viel einfacher und konnten von dort aus nur etwas ärgelich über die eigene bequememere Abfahrtszeit neidisch die doch schon gut und lang fliegenden Kollegen erwarten. Es folgten Zimmer- und Bettenverteilung sowie z.T. auch noch dringende Erst-Einkäufe. Danach wurde recht frech versucht, mit allen 12 Teilnehmern eine Pizzeria zu besuchen (oder soll man besser sagen zu besetzen oder zu stürmen?). Sicherheitshalber drinnen, das schlechte Wetter musste ja doch irgendwann kommen. Denkste!?! Es kam nicht bzw. nur in Ansätzen, die das tägliche Fliegen-"Müssen" aber nicht stoppen konnte. Und es wurde "richtig" geflogen: jeder Teilnehmer hat etliche Flüge mit jeweils mehr als einer Stunde Flugzeit. Mehr als die Hälfte querten zur Westflanke der Paganella. Manche wechselten während eines mehrstündigen Fluges gleich mehrmals zwischen Startberg (Pradell) und Paganella hin und her, was irgendwann dann auch mal zwangsläufig zu immerhin gut 15 km freier Strecke führte (siehe Flüge von Frank und Martin). Bedingt durch die Großwetterlage, weiterhin Hoch über Mitteleuropa und richtig fettes Italien-Tief, das aber zum Glück vom Hoch etwas nach Süden gedrückt wurde!, entwickelte sich allerdings das fürs reine Soaring benötigte und erhoffte Gardaseewindsystem nur bedingt. Echtes "stressiges" Thermik-Fliegen statt Easy-Soaring war angesagt. Speziell galt dies für die Paganella-Westflanke, an der es unüblich ruckelte! Zum Groundhandlen reichte es trotzdem an einigen Tagen mehr als locker. Es wurden deutlich mehr "Flüge" direkt am LP gezählt, als vom SP aus gemacht wurden. Abends wurde nach allen Regeln der Kunst zunächst gekocht, dann genüsslich und ausgiebig gespeist (inkl. Salaten und Nachtischen) und anschliessend ausgiebig gezockt (natürlich mit genügend Vino): Backgammon, Feuer, Schwimmen, Mäxle, Konfus, Hornochsen und 6-nimmt sind einige der regelmässig beteiligten Spiele. Dank an unsere "Spielemanagerin" Sarah! Das fachmännische Zerlegen und anschliessende Wiederzusammenbauen von Mobiliar wurde dafür gerne in Kauf genommen. Was gab es sonst noch? Padeln und Schwimmen! Ja, auch der übliche Ausflug zum Monte Baldo bei Malcesine am Gardasee, der für jeden Neu-Molveno-lesen quasi Pflicht ist. Auch wieder mit der - leider offenbar üblichen - Senioren-Schlange an der Talstation sowie dem Flugzeugträger-Landegefühl auf den neuen schönen 110 X 30 m großen (oder doch kleinen?) Landeplatz. Frückstücksservice, inkl. Brötchendienst, fertigem deutschen Maschinen-Kaffe und portioniertem Orangensaft. Programm für alle Altersklassen (<30 bis >60). Manche sprachen von "Quasi rundum-betreutem Fliegen" oder auch von "Freundlicher Seniorenbetreuung" :-) Fazit: endlich mal wieder eine rundum erfolgreiche Tour! Viele und lange Flüge, beste Stimmung, gutes Wetter (trocken, warm), absolut keine Zeit zum Wandern oder sonst was erledigen. Nur die Brenta-Klötze hinterm Start konnten wieder nicht "geknackt" werden, obwohl uns 3 Schweizer am vorletzten Tag einen Weg zeigten, dies auch ohne 200 m SP-Überhöhung quasi hinten-(westwärts-)herum (dafür durchaus ruppig!!) hinzubekommen. Das Zusamenwohnen brachte wieder einen ganz anderen Level an Gruppengefühl und wurde von allen gelobt. Bilder gibts hier...
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