Tolmin (07.06. - 14.06.2009) Streckenfliegen in Slowenien Drucken
Geschrieben von: Rüdiger Asche   
Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 20:38 Uhr

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von links nach rechts :
Ernst S., Herbert K., Wolfgang v. B., Lore N., Jürgen W., Jürgen F., Rüdiger A. (Bericht), Uli R.
TO: Josef K. (fehlt auf dem Bild)

Zunächst zu den Fakten:

- Geflogen wurde an jedem der 7 Tage; außer an 2 Tagen (Gewitter bzw. niedrige Basis) konnte durchgängig geflogen werden.

- Gegessen wurde an jedem Tag, dabei war Alles von einer Megapizza für 5 EUR bis zum 5 gängigen Gourmet Menü für 50 EUR.

- Längste zurückgelegte Strecke waren 119 km (allerdings mit dem Fahrrad; längste dokumentierte Flugstrecke waren 30,9 km).

- schwerste Verletzung war ein Bienenstich.

Dann zu den Eindrücken:

Die Unterkunft ist absolut makellos und perfekt als Fliegercamp geeignet: Gerade letztes Jahr gebaut, sehr modern eingerichtet (u.a. mit eigenen WLAN Zugang, deswegen des Abends auch als "Internet Cafe" bekannt), von Sabine, Wolfgang und Josie geführt, die auch selber fliegen und eine Parataxi Firma haben, durch die der Transport zu den Fluggebieten und eine Einweisung von sehr erfahrenen locals gesichert ist. Einen Abend gab's ein Grillfeschtle im wildromantischen Garten der Drei. Prompt wurde das Haus dann auch schon für die Ausfahrt nächstes Jahr
gemietet.

Für die, die das Fluggebiet Socatal noch nicht kennen: Die Beschreibung von Josef im Jahresprogramm trifft es sehr gut - perfektes Fluggebiet für Streckeneinsteiger und -profis. Die beiden Hauptflugberge Stol und Kobala liegen ca. 20 km auseinander an entgegengesetzten Enden des Ost-West ausgerichteten Socatals. Sehr großzügige Wiesen überall im Tal erleichtern den Streckenflug (und auch die Landung, wenn der Talwind es mal nicht zum Landeplatz erlaubt). Starten sollte man allerdings schon können, um nicht auf YouTube zu landen...

Die einzigen Abzüge in der B-Note im Socatal ist die Erreichbarkeit der Startplätze. Keine der Startplätze ist über einen Lift erreichbar, und die Anfahrten mit KfZ sind relativ lang und off roadig, so daß die einzig realistische Anfahrtmöglichkeit die Parataxis sind, die von Wolfgang und dem local Claudi organisiert und betrieben sind. Dadurch ist man etwas unflexibel in der Wahl des Startplatzes; z.B. ist der Stol bei Weitem besser am Nachmittag als am Mittag fliegbar, aber die Taxis fahren in der Regel an fliegbaren Tagen vormittags den Stol und Nachmittags den Kobala an. Aber das tat dem der richtig schönen Ausfahrt keinen wirklichen Abbruch. Superstimmung, Superfliegen,  Supergebiet und Superunterkunft - was will man mehr?