Bassano spontan, 21. - 24. Maerz 2009 "Bassano geht immer" Drucken
Geschrieben von: Ewald Notter   
Montag, den 30. März 2009 um 12:34 Uhr

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Teilnehmer (v.l.): Martin, Ewald (Bericht), Mathias, Stefan

Zu einer spontanen Ausfahrt nach Bassano haben sich die vier Teilnehmer auf unkomplizierte Weise per Mail zusammen gefunden. Außer Ewald war noch keiner in Bassano und so wurde daraus ein spannendes Abenteuer für die drei Neulinge.

Nach Schwierigkeiten bei der Anfahrt am Freitagabend sollte es am Samstag mit der Einweisung an den Landeplätzen und dem Kauf der Flycard gleich zum ersten Flug gehen.

Was man als gewöhnlicher Fußgänger sicher schön findet, war für uns Flieger eine Katastrophe: Das Meer war zu sehen. Wer Basano kennt, weiß dass man dann auf keinen Fall fliegen soll. Und so sind wir wie viele andere auch wieder mit dem Shuttle vom Startplatz runter gefahren. Das Alternativprogramm hieß an diesem Vormittag noch Groundhandling. Da waren wir nicht alleine. Dicht gedrängt übten jede Menge Gleitschirmflieger am Landeplatz den Umgang mit ihrem Gerät.
Gegen Nachmittag ließ der Wind nach und wir fuhren zum Oststartplatz hoch. Gleich nach dem Start gings wie im Fahrstuhl nach oben auf über 2000m Höhe. Es war deutlich zu spüren, dass der Nordföhn noch recht stark war. Trotzdem konnte bis nach 18:00 geflogen werden. Die Landung muss dann noch bei solchen Bedingungen von Mathias geübt werden, damit die Gebühren für beschädigtes Femdmaterial in Grenzen bleiben.

Am Sonntag war zwar oben bleiben immer noch kein Problem, aber der Westwind wehte recht kräftig. Den Versuch seinen eigenen Streckenrekord zu brechen bezahlte Ewald mit einer Außenlandung in einer Pferdekoppel nach 15km und der Rückkehr per Autostop. Wobei auch hier erwähnt werden sollte, dass die Einheimischen dermaßen freundlich sind und Ewald somit bereits eine Stunde nach dieser unfreiwilligen Außenlandung wieder am Startplatz stand.

Am Montag war die Luft dann schon wesentlich ruhiger. Auch war der typische Bassano-Dunst wieder vorhanden. Leider lag die Inversion sehr tief, so dass über 1100m Höhe kaum zu erreichen waren.

Vor der Rückfahrt am Dienstag wollten wir nochmals fliegen. Dies wurde durch den wieder deutlich stärker gewordenen Nordföhn dann allerdings verhindert, so dass wir schon morgens die Rückfahrt antraten. Trotzdem wurden drei sehr schöne und auch lustige Flugtage verbracht.

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