Bassano [21. - 28.02.2009] Drucken
Geschrieben von: Ewald Notter   
Dienstag, den 03. März 2009 um 22:05 Uhr

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Teilnehmer von links nach rechts:
hinten: Michael, Andreas, Andi, Patrick, Eckhard, Christoph, Werner, Thomas, Jutta, Heiko (TO), Albi, Lore, Claudi
vorne: Martin, Markus, Alfred, Jürgen, Ewald (TO), Tanja, Heinrich
Nicht auf dem Bild: Christoph M., Oliver F.

Zum Treffpunkt am Samstag Morgen kamen die ersten 18 Teilnehmer pünktlich. Weitere sagten ihr Kommen für Sonntag zu. Nach der üblichen Einweisung und dem Kauf der Flycard gings gleich rauf zum Süd-Startplatz. Gleich zu Anfang ließen sich ohne Probleme bei einfachen Bedingungen Stunden in der Luft verbringen, was natürlich von allen genutzt wurde. Da die Inversion recht tief bei ca. 900m lag, gings leider nicht besonders hoch. Dafür gings fast überall hoch und Flüge von mehreren Stunden stellten kein Problem dar.

Am Sonntag wurde der Nordwind stärker. Hinzu kam ein relativ kräftiger Ostanteil. Das sorgte dafür, dass schon morgens um 10:00 Uhr die Flieger am Südstart zeitweise aus dem Stand weg "gebeamt" wurden. Durch den Seitenwind war für Unterhaltung durch teils abenteuerliche Starts gesorgt. Es ging bereits recht gut hoch und bis über 1500m rauf. Eine Stunde später wurde die Leethermik dann etwas ruppig, die aber unterhalb des Grads recht gut fliegbar war. So war "oben bleiben" den ganzen Tag wieder mal kein Problem. Allein die Kälte konnte einem zu schaffen machen, war aber dank der richtigen Kleidung und beheizten Handschuhen (beim Autor) kein Problem.

Am Montag wurde das Wetter schlechter. Der Himmel war komplett bedeckt. Trotzdem wurde wieder den ganzen Tag geflogen, wenn auch nur Abgleiter drin waren.

Der Dienstag hatte es dafür wieder in sich. Schon um 10:00 Uhr morgens setzt wieder die Thermik ein und bis ca. 14:00 Uhr konnte hervorragend bei leicht sportlichen Bedingungen aufgedreht werden. Die Inversion lag kurz über dem Startplatz, so dass die maximale Höhe nicht der "Renner" war.  Danach zog der Himmel zu und es wurde schwieriger sich oben zu halten. Dennoch wurde bis Abends geflogen was das Zeug hielt.

Der Mittwoch war der Tag des "ungeliebten" aber obligatorischen Gruppenbildes. Ausgerechnet der TO, der am Abend zuvor auf Pünktlichkeit drängte, kam zu spät, was er auch in ausgiebigen Spott zu hören bekam. Auch heute wieder hatten wir schon früh gute thermische Bedingungen. Diesmal war es der starke Westwind, der für Unterhaltung am Startplatz sorgte. Die Basis lag bei ca. 1700m, was auch recht ansehnliche Streckenflüge ermöglichte. Dann am Abend als die ruppige Zeit vorbei war konnten herrliche Thermikflüge in sanften Bedingungen zum Genießen  geflogen werden.

Trotz der tief liegenden Inversion konnten wir am Donnerstag bei Ostwind meist längere Thermikflüge absolvieren. Zudem kam noch, dass wir den ganzen Tag meist den Oststartplatz für uns alleine hatten, weil die Flugschulen am Südstart waren. Die Sonne scheinte auch wieder den ganzen Tag, so dass mal wieder "Easy-Living" und viel Spass angesagt war ohne jeden Stress.

Am Freitag brach für die meisten Teilnehmer der letzte Flugtag an. Die Inversion lag bei ca. 1100m und oben bleiben war mal wieder kein Problem. Vielmehr stellte sich die hohe Anzahl der eingetroffenen Wochenend Flieger und die Tatsache, dass durch die tief liegende Inversion fast alle auf gleichem Niveau kreisten als Problem heraus, was so manchmal zu heftigen Ausweich-Manövern führte. Die Gruppenmitglieder zeigten auch teils erhebliche Erschöpfungszustände, da bereits der siebte Tag ohne einen einzigen Ruhetag durchgeflogen wurde. Deshalb begnügten sich einige schon mit nur einem Flug zur besten Thermikzeit und ließen es ansonsten ruhig ausklingen.

Insgesamt wurden von der PCS-Gruppe weit über 200 Flüge absolviert und alle fliegenden Teilnehmer konnten sich so richtig "satt" fliegen. Für Alternativprogramm blieb leider gar keine Zeit :-)
Zudem war die Stimmung an allen Tagen sehr gut, da auch erwähnt werden sollte, dass die Gruppenmitglieder ausgesprochen gut harmonierten. Was für eine tolle Woche.

Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Claudi, die unermüdlich die fliegenden Teilnehmer mit dem Bus zum Startplatz brachte. Dadurch war die Zahl der Flüge wesentlich höher, als sie es mit dem Flugschul Shuttle gewesen wäre. Zudem ermöglichte der eigene Bus eine Halbierung der Fahrtkosten zum Startplatz.

Mehr Bilder gibt es hier...
Und hier gibts noch eine Diashow von Claudi.