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Teilnehmer:
Gerd Brechtel (Duddefliecher + PCS), Ersnt Sans (TO), Martin Hummel, Joachim Kuhnt, Wolfgang von Brunn (nichtfliegend), Werner Witt (ex-PCS + Bamberger), Michel Pfaff (Moselflieger + PCS-Sympathisant), Volker Baucke (Bericht) sowie einige bessere Hälften und viele Piloten befreundeter Vereine (u.a. auch Flugfreunde Ulm), gesehen wurde auch der SWR 3-Pilot und Schlechtflieger-Kolumnenschreiber Stefan Scheurer am Elch-Schirm
Nachdem die Vorbereitungen sich über Monate hinzogen und "Billigflüge"
lange nicht zu finden waren (kurz vor knapp dann aber doch und sogar
günstiger werdend...), wurde dann Ende Oktober und im Laufe des
Novembers ein "Knopf dran gemacht"! Immer mehr Kanarenfreunde wollten
mitfliegen auf die Insel der tausend Flugmöglichkeiten und des ewigen
Fühlings. Mit dem Hotel H10 Costa Adeje Palace (direkt am Landestrand)
waren wir bestens versorgt, auch in Bezug auf die Nichtflieger in der
Truppe.
Dann sind wir auch bereits direkt beim Thema: Jeden Tag bei ca. 25 Grad C geflogen, überwiegend sogar "mega-mäßig"! Einzig der Hickhack um den ideal-Startplatz Taucho hat etwas die Stimmung getrübt. Für Nichteingeweihte: Der Startplatz Taucho wurde mittels Bulldozern ideal hergerichtet und ist schnell und direkt zu erreichen. Bei Normalbedingungen fliegt man einfach direkt an den Strand und kann sich an der Poolbar des eigenen Hotels erholen. Einfach ein Genußgebiet, welches dennoch Potential auch für die Standardstrecken zwischen Jama und Los Gigantes bietet. In Kürze soll augenscheinlich jedoch eine Einigung erreicht werden. Die Stadt stellte in Aussicht, den Startplatz mit Kunstrasen auszulegen und die Toplandezone mit echtem Grass zu bepflanzen. Also eine Luxuslösung für uns Flieger... wir werden sehen! Diesmal konnte eben nur von dort geflogen werden, wenn die Flugschule anwesend war und das Tor offen stand (ein Umlaufen des Zaunes sollte mit Rücksicht auf die Nachbarn und die Auswirkung auf die lokale Fliegerszene unterbleiben). So flogen wir auch mehrmals vom Startplatz Los Pinos oberhalb des Taucho mit Platz für immer nur einen Schirm.
Ansonsten natürlich standardmässig morgens Jama, dann Infonche alt und neu und auch Luv-seitig in Candelaria an der 30m Klippe um die Basilika herum: Einfach SPITZE! Für Fasnia war's etwas zu stark und auf Grund der tollen Möglichkeiten vor der Haustüre haben wir von sonstigen Versuchen irgendwo auf der Insel abgesehen.
Ruck zuck waren die langersehnten Tage auf der Insel rum und der Reihe nach gingen die Flüge zurück ins kalte Deutschland. Als wir Werner an den Flughafen brachten, sind wir nochmals kurz nach Candelaria gefahren. Wieder super mit etlichen Toplandungen das Gebiet erkundet und zum Abschluss bei nachlassenden Bedingungen mitten auf dem Kirchenvorplatz in den Trubel des Samstagabend eingelandet (voll souverän in Zeitlupe bei laminarem Wind sämtliche Menschengruppen im Anflug umflogen), was prompt die Stadtpolizei zu einem Auftritt veranlasste. Das anschließende (letzte) Landebier auf der Insel war köstlich...! Mit dem tollen Gefühl eines super Fliegerurlaubs im Bauch und der Gewissheit, alle unfallfrei wieder in die Heimat jetten zu sehen haben wir unsere Flügel wieder verpackt.
Mittlerweile ist Teneriffa zu dieser Jahreszeit unter Fliegern wirklich kein Geheimtipp mehr, was sich in der Anzahl der anwesenden Gleitschirmpiloten deutlich macht. Dennoch ist für alle Platz und das Klima tut ein Übriges, dass sich alle wohlfühlen. Wir kommen wieder, keine Frage, wahrscheinlich sogar noch diesen Winter für einen erneuten Abstecher ins Flugparadies der kalten Jahreszeit.
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