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Teilnehmer (v.l.n.r.):
Martin (TO, Bericht), Eckhard, Frank, Gerhard R., Ruth-Susanne, Rainer, Wolfgang, Andreas, Antonio, Stefan, Klaus, Markus, Ronald, Karin plus Christoph (Foto) sowie Thomas, Gerhard B. und Oli, die in Bassano ihr Glück suchten oder in Molveno auf abflauende Winde warten wollten.
Nach rein organisatorisch und vom email-Aufkommen recht hektischen letzten Wochen vor der Abfahrt (alleine 8 Absagen für Spätanmelder, davon 4 Noch-nicht-PCS-ler, sowie doch einigen Äderungswünschen bzgl. Zimmer- oder Mitfahrkollegen) rückte die Abfahrt endlich näher. Doch oh Schreck: Italientief, Südstau, Temp-Rückgang usw. dominierten von Tag zu Tag mehr die Wetterberichte.
Die für optimale Flugausbeute ausgeknautschte Zeitplanung vom TO war schließlich reine Makulatur. Nach und nach meldeten die einzelnen Fahrgemeinschaften immer noch spätere Ankunftszeiten. Und das bei klarem Wissen über die so oder so zu bezahlenden Ferienwohnungen, die für fast alle Teilnehmer zusammen in einem Haus fest reserviert waren.
Ok, ein oder zwei Regentage kann man schon "durchstehen". Landeplatzbesichtigung geht auch bei nicht optimalen Flugbedingungen. Am Montag war es dann trocken und es sah richtig gut aus. Aber ..... : Nordostwind durchaus mit Föhntendenz :-((. Zumindest konnten wir bisher in den Jahren zuvor noch nicht erreichte Ziele erwandern und tolle Fotos machen. Drei Optimisten schafften es nach ausdauerndem Warten auch tatsächlich in kurzen Nullwindphasen (oder genauer gesagt in Phasen mit weniger als 90-Grad-Seitenwind)zu starten.
Der Dienstag war der Traumtag .... zum Wandern. Wir entdeckten neue Wege ohne Seilbahn zum Startplatz zu kommen. Z.T. fast ohne Höhenmeter quer durch die Brenta-Felswände! Drei mutige Konditionswunder wollten wenn schon fliegerisch unerreichbar wenigstens zu Fuß einmal die 2.600 m knacken. WOlfgang verwöhnte alle Teilnehmer großzügig mit selbstgebackenen Dampfnudeln plus Apfelmus und später verschiedenen Marmeladen.
Mittwochs setzten wir auf weniger, und damit fliegbaren!!, Nord-(Föhn-)Wind am Gardasee und wurden nicht enttäuscht. Seilbahn, Seniorenschlangen davor (denen man durch hochfahren zur Mittelstation zum Glück ausweichen konnte!!), Riesenstartwiesen, 1.700 m Höhe über dem Wasser und das Kribbeln, mit dem Treffen des (110 X 30 m großen) "Mini"-Landeplatzes waren für alle beeindruckende Erfahrungen. Da störten auch die recht wenigen jeweils nur rund 25 Flug-Minuten nicht. Ohne Zeit für Gardaseetourismus (Gelati, Riva, Malcesine) zu opfern fuhren wir möglichst schnell nach Molveno. Es müsste dort eigentlich auch endlich gehen! Ja und es ging richtig gut. Jede irgendwo verlorene Minute wurde uns nun 1:1 von möglichem "Rumhängen" vor und über der Mittelstation abgezogen. Endlich "Karusellfahren" für fast alle Teilnehmer. Einige nutzen den guten (Süd-)Seewind zum Groundhandlen.
Ähnlich, aber mit weniger blauem Himmel und damit spürbar kälter, ging es am Donnerstag weiter. Erste Ausflüge an die Paganella Westflanke klappten auch. Das Groundhandeln sah zunehmend professioneller aus.
Die Speisekarten und Kapazitätsgrenzen der Pizzerien und Ristorantes war inzwischen ermittelt, auch Methoden das lästige Alles-Zusammen-Bezahlen zu umgehen waren gefunden. So wurden dann auch mal Gemeinschafts-Koch-Ess- und Trink-Abende eingelegt.
Freitag wieder (zu?) optimistisch vor der Mittagspause hoch zum Start. Tja, und dann halt warten auf weniger NO-Wind (Startrichtung S bis SW !). Der TO nutzte dann mal eine kurze Thermikblase und war nach kurzer Zeit gut durchgerüttelt 300 m überm Start. Sollte es doch mal gelingen, an die senkrechten gut 800 m hohen Brentawände ranzukommen? Natürlich nicht! Denn der Wind kam ja weiterhin aus NO :-( Auch Plan B, ab zu den Felsen am Westufer schlug kläglich fehl: auch dort war Lee. Dafür trug es ab dem unteren Startplatz und später dann überm See. Erklärung: Konvergenz zwischen überregionalem NO-Wind und dem allerdings nur bis 100 m hochreichenden (Süd-)Seewind. siehe http://xc.dhv.de/xc/modules.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=59264
Mit nur 3 Flugtagen, die zudem überwiegend durch den NO-Wind fliegerisch deutlich beeinflußt wurden, ergab sich schlußendlich die schlechteste Flugbilanz der letzten 5 Jahre. Durch viele Jung-Molvenolesen und das enge räumliche Zusammenwohnen war aber die Stimmung bei allen überraschend positiv! Manche entwickelten auch richtigen Ehrgeiz beim Groundhandeln und schafften es den Schirm liegend oben zu halten, schräg über die Landewiese zu turnen oder sich den 3 m Absatz am Seeufer in Mike-Küng-Manier hochziehen zu lassen.
=> 4 FeWos sind für 2009 schon wieder reserviert!
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