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Unser TO Lorenz und Hoch Axel haben uns eine absolut geniale Woche beschert. Plan B (… das Schlechtwetterprogramm) hat sich wortwörtlich in der Sonne verflüchtigt. Wir hatten mit tatkräftiger Unterstützung von WernAir (Wetterinfos und Briefing) eine entspannte, stressfreie Woche im Zillertal und den umliegenden Fluggebieten.
Wie gewohnt, belegte der 1. PCS den kompletten Unterflöber Hof von Hanni und Sepp. Hanni revanchierte sich mit dem bekannt üppigen Frühstück sowie mehreren Abendessen, die deutlich zur Erhöhung der Flächenbelastung beitrugen, … selbst bei den Nichtfliegern.
Für die richtige Einstimmung sorgte der morgendliche Abgleiter direkt vom Bauernhof von 1100 m (msl). Von der neuen Landewiese ging es dann in die jeweiligen Fluggebiete.
Fliegerisch war alles geboten: vom reinen Abgleiter bis hin zu stundenlangen Thermikflügen - im Schnitt kam jeder auf 2 Flüge am Tag. Unsere Fliegerasse Josef, WernAir und Lorenz hatten mit Abstand die meisten Flugstunden zu verzeichnen, mit teilweise über 2 - 3 Stunden pro Flug – aber aufgepasst, die Flugnovizen unter uns sind Euch auf den Fersen …
Den besten Beweis lieferte Wolfgang: Start an der Choralpe (West-Startplatz) – absaufen bis auf 200 m über Talgrund – dann hatte eine Truppe Bergdohlen Mitleid und zeigten ihm den Bart bis auf 2300 m (msl), verbunden mit einem 1,5 h Thermikflug und einem Grinsen im Gesicht, das sich nicht mal mit einem Meißel hätte entfernen lassen.
Der berüchtigte Zillertaler Talwind, der zuverlässig gegen 14:30 Uhr einsetzte, sorgte nach dem Flug vom Penkenjoch für teilweise unentspannte Landungen. Tags darauf sollte uns besagter Talwind von der Rosenalm zu dem Prallhang am Hainzenberg blasen. Vorher jedoch mussten wir mit ein paar sehr merkwürdigen thermischen Ablösungen, die sich nach näherer Prüfung als furzende Pferde herausstellten *grins*, auseinandersetzen.
Der Vollständigkeit halber wollen wir es nicht unerwähnt lassen: bereits zu Beginn der Ausfahrt wurde (unfreiwillig) ein „Außenlandewettbewerb“ ausgerufen. Er war wirklich hart umkämpft zwischen Erich (… „ ich lauf dann mal los …“ ), Wolfgang (…“hab mich verflogen, ich weiß nicht mehr wo ich bin“ …) und Karin (… „ich bin direkt hinter dem Supermarkt gelandet…“) – gewonnen haben übrigens Wolfgang und Karin.
Eine sportliche Herausforderung suchten Harald und Erich am Freitag: Gleitwinkeltest von 200 m über dem Unterflöber Hof zum Landeplatz in Fügen. And the Winner is - … wird nicht verraten …
Die Nichtflieger unter uns kamen durchaus auch auf ihre Kosten. Am Dienstag wanderte Tante Waltraud und ihre Bande ;-) ums Wiedersberger Horn. Ein „Eingeborener“ war sichtlich irritiert von 1 Mann, 3 Frauen und 4 Kinder: …“ sam mir hier in Arabien, oder was? “ …
Das Wochenprogramm wurde komplettiert durch eine Dirndl-Modenschau, relaxtes Shopping, eine Schneeballschlacht am Hintertuxer Gletscher und der tatkräftigen Unterstützung auf dem Bauernhof durch die Jüngsten unter uns. Nichtfliegerisches Highlight: ein zünftiges Geburtstagsständchen für Lorenz von ungefähr 500 Holländern, Franzosen, Maltesern, Österreichern und 14 PCSlern während eines Tiroler Abends.
Hier die hard facts - für diejenigen unter Euch, die es ganz genau wissen wollen!
Sonntag: Wildschönau mit Markbachjoch (SP: NW 1440 m (msl) – LP: 860 m (msl)
Montag: Alpbach, Wiedersberger Horn (SP: O-NO 1850 m (msl) – LP: 900 m (msl)
Dienstag: Alpbach, Wiedersberger Horn (SP: O-NO 1850 m (msl) – LP: 900 m (msl)
Mittwoch: Westendorf, Choralpe (SP: 0 und W 1800 m (msl) – LP: 790 m (msl)
Donnerstag: Zillertal, Penkenjoch (SP: NO 2000 m (msl) – LP: 680 m (msl)
Freitag früh: Gleitwinkeltest von Harald und Erich
Freitag I: Zillertal, Spieljoch (SP: O-SO 1910 m (msl) – LP: 600 m (msl)
Freitag II: Zillertal, Rosenalm über Hainzenberg (SP: NW 1850 m (msl) – LP: 580 m (msl)
Teilnehmer: (Nichtflieger) Andrea, Renate, Steffi und Ines, Alex und Adrian
(Flieger) Erich, Jürgen, Herbert (die Heiligen 3 Könige), Harald, Josef, WernAir, Lorenz, Wolfgang und Karin
Wir alle dachten, dass sich die Stimmung und der Erholungswert während dieser Woche nicht mehr steigern lässt – was für ein Irrtum! Das Votum aller Beteiligten war eindeutig: JEDERZEIT GERNE WIEDER
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