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Speedriding-Schnupperkurs 22. + 23. Feb. 2008 - Allgäu |
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Geschrieben von: Volker Baucke
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Freitag, den 22. Februar 2008 um 01:00 Uhr |
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Am Freitag Punkt 9:00h waren alle angemeldeten Teilnehmer (zzgl. eines "Auffüllers", der sich direkt bei der Flugschule gemeldet hatte) bei Peter Geg in Obermaiselstein in gespannter Erwartung im Schulungsraum versammelt. Peter ist in Deutschland absoluter Vorreiter, Guru und treibende Kraft im neugegründeten Speedfly-Verband (www.speedflyingverband.com). Durch seine Erfahrungen als Skirennfahrer, Gleitschirmlehrer, Wettkampfpilot sowie Berg- und Skiführer vereint er sämtliche für das Speedriden wichtige Grundlagen und gibt diese völlig entspannt uund ohne Pathos weiter.
Teilnehmer: Horst Fetter (PCS), Joachim Böckler (PCS), Jochen Egelhof ("Nur-Skifahrer"),
Michael Ermair ("Nur-Skifahrer"), Wolfgang Rommel ("Nur-Skifahrer"),
Volker Baucke (PCS + TO/Bericht)
Nach kurzer Einweisung ging es bei frühlingshaften Temperaturen los ins Kleinwalsertal... Am Idealhanglift hatten wir, wie es der Name bereits andeutet, optimale Bedingungen und wenig Andrang am Lift. Wir konnten deutlich mehr als die vorgesehene Anzahl an kurzen Übungsabfahrten absolvieren. Die Lernfortschritte waren bei allen Teilnehmern enorm (insbesondere natürlich bei den Nichtfliegern). Man sollte es kaum glauben, wie fix ein guter Skifahrer den Umgang mit dem Schirm beherrschen lernen kann. Die ersten größeren Sprünge waren quasi in der ersten Stunde möglich...
Beim "Après-Speedriden" hat Peter dann ausgiebig aus seinem Erfahrungsschatz berichtet. Kurzum: ein toller Tag!
Der zweite Tag führte uns zuerst nochmal an den Übungshang. Das Wetter war fast schon sommerlich (und trotzdem guter/genug Schnee). Dann ging es endlich hinauf zur Kanzelwand (fast 2.000m). Dort konnten wir tatsächlich gleich "big runs" absolvieren. Zuerst in Richtung Zwerenalpe (dort hat sich leider unser Horst ein wenig die empfindlichsten Teile gestaucht. Wie er das bloß geschafft hat?) und dann sogar den "Mörderhang" zur anderen Seite hinunter zum Fellhorn hin...
Einfach gigantisch, das Gefühl off-piste mit Tempo Schwünge halb fliegend, halb fahrend in den Hang zu ziehen. Das Ende des Speedridetages kam für alle viel zu schnell. Der Sport hat wirklich Suchtpotential...! Der Winter soll ja wieder kommen, dann geht's sofort wieder los!
Eines hat die Einweisung durch Peter und sein Team gezeigt: Man kann Speedriding durchaus zahm und beherrschbar betreiben. Es müssen nicht die Extremabfahrten mit Mega-Risiko sein, wie in den Szene-Videos gezeigt, um Spaß zu haben.
Hier geht es zu den Bildern...
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