Bassano [02. - 09.02.2008] Drucken
Geschrieben von: Christoph Burbaum   
Samstag, den 02. Februar 2008 um 01:00 Uhr

ImageUnser Tour begannen am Samstag morgen mit einem Blick durch den Regen auf die nur teilweise sichtbaren Berge. Alle Startplätze in den Wolken. Die Besichtigung des Landeplatzes offenbarte zwar erfreulich große, aber leider auch sehr feuchte Landeplätze. Danach blieb noch Zeit für einen Ausflug nach Padua und ein gemeinsames Abendessen im Hotel Garden Relais.

Teilnehmer: Albi, Jutta, Lore, Martin, Jürgen, Heiko (TO), Claudi, W.D., Patrick,
Ralf, Ewald (TO), Dieter, Rike, Christoph (Autor), Oliver
Nicht auf dem Bild: Tanja, weil jemand ja fotografieren musste

Am Sonntag teilte sich die Gruppe. Ein Teil fuhr nach Venedig, ein Teil blieb, auf besseres Wetter hoffend, am Flugberg. Venedig soll dann ja auch ganz gut gewesen sein, ich blieb vor Ort und es reichte dann auch noch für drei Abgleiter vom Grasplatz in Richtung Ost und vom Schlammplatz in Richtung Süd. Durch den Regen der vorhergehenden Tage war der Südstart so aufgeweicht, dass kein Schirm trocken und schlammfrei blieb. Am Montag starren wieder alle auf den Berg, den Himmel, den Regen. Dann, gegen Mittag, brach im Tal die Sonne durch, die Wolkengrenze hob sich, eilig telefonierten wir Matteo, den Fahrer der Flugschule, herbei und brachen auf, um am Startplatz darauf zu warten, dass noch der letzte Rest der Wolkendecke am Startplatz von der Sonne vertrieben wurde. Matteo versicherte uns, er hole uns wieder ab, falls die Sonne doch nicht den letzten Rest der Wolken vertreiben würde. Knapp drei Stunden später waren wird dann durchgefroren und froh, dass Matteo sein Versprechen hielt. Am Dienstag war es dann so weit, Sonne und erste Thermikflüge. Ewald erreichte mit mehr als 2 Stunden Flugzeit den Tagesrekord. So hätte es dann noch weiter gehen können, wäre da nicht der Mittwoch gewesen: Wieder ein Thermiktag, wunderbaren Fliegen, wenn man sich von rutschigen Südstartplatzes erhoben hatte. Gegen Mittag dann Hektik am Funk: es ist jemand im Baum gelandet, es ist Ralf. Ewald bricht sein Flug ab. 10 Minuten später Entwarnung, Ralf ist am Boden, es ist ihm nicht passiert, aber der Schirm ist noch im Baum. Wir besorgen von Matteo eine Leiter und Säge und besichtigen den unfreiwilligen Landeplatz. Der Schirm hängt fast 10 m über dem Boden. Keiner hat Lust in der Höhe den Schirm zu bergen. Über die Flugschule in Bassano erfahren wir von einem „Profi“, der würde ihn bestimmt für 100 € oder so herausholen. Am Donnerstag morgen dann Ernüchterung, der „Profi“ lehnt die Bergung ab. Ralf und WD schauen mal, ob sie doch noch etwas tun können, ein Seil über den Schirm werfen und ihn rausziehen. Der Rest der Gruppe fliegt. Am Abend treffen Ralf und WD vor dem Garden Relais ein, mit geborgenem Schirm. Klaus Irschik von den Flugschule Göppingen checkt die Leinen und das Tuch mit dem Befund: der Schirm ist in Ordnung. Und am Freitag war dann noch ein Thermiktag für alle, auch für Ralf.

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