Ischgl (03.03.2006 - 07.03.2006) Drucken
Geschrieben von: Andreas Baisch   
Freitag, den 03. März 2006 um 02:00 Uhr
Der Freitagmorgen beginnt mit einem Blick in weiße Landschaften… der anschließende Verkehrsbericht bestätigt die schlimmsten Befürchtungen: Stau auf allem was irgendwie mit Straße zu tun hat! Kurze Telefonate später ist die Abfahrt von halb neun auf halb eins verschoben, denn schließlich wollen wir nicht den ganzen morgen im Stau stehen um dann in Ischgl die wegen starken Windes geschlossene Bergbahn zu begutachten.
Teilnehmer: Stefan Gybas (TO), Peter Läuger, Sarah und Cora Ehmann, Thomas (Freund von Cora),
Matthias Schreiber, Andreas Baisch (Bericht), Nichtflieger: Cora und Thomas

Überpünktlich treffen sich Peter und meine Wenigkeit bei Stefan um kurz vor halb eins: wir wollen endlich zum Sky & Fly. Die Fahrt verläuft entgegen den Befürchtungen recht unspektakulär. Um kurz nach fünf treffen wir in der Pension ein und nehmen die Ferienwohnung, welche für bis zu fünf Teilnehmer das Nachtdomizil sein sollte in Beschlag. Gegen 19 Uhr treffen dann auch Sarah, Cora und Thomas nach einer ebenfalls ruhigen Fahrt ein. Der Nachzügler Mats kam von Winterthur mit dem Zug an und musste spät am Abend noch abgeholt werden.

Die folgenden vier Tage waren einem fast schon identischem Schema folgend: morgens um acht frühstücken, gegen neun dann die Autos aus dem Schnee ausgraben, die Schirme noch einmal wehmütig ansehen und anschließend einige Stunden entspannt durch den Pulverschnee fräsen ;-) Abends ging es dann erst noch kurz ein wenig Aprés-Ski machen (die Oberparty-Onkels Stefan, Mats und Peter im Kuhstall - die weniger toughen sind ins Fire&Ice direkt gegenüber) und anschließend das Festmahl in der FeWo genießen. Leider war während der ganzen Zeit von flugfähigen Bedingungen nicht im Traum zu reden: starker Wind, Schneefall nur von kurzen Sonnenstunden unterbrochen. Um so besser waren allerdings die Bedingungen für die Snowboarder und Skifahrer, also alle von uns.

Am Sonntag begann die Gruppe sich dann langsam aufzulösen: Mats musste wieder zur Arbeit und reiste nachmittags mit Bus und Zug ab. Die Ehmann-Sisters samt Thomas folgten diesem Beispiel am Montag Abend - allerdings mit dem dicken Daimler´le - damit die Arbeit und insbesondere eine gewisse Diplomarbeit wieder rechtzeitig beackert werden konnte. Die ersten werden die letzten sein: tatsächlich reisten Stefan, Peter und ich am Dienstag Abend als letzte ab um gegen 22 Uhr in Stuttgart Vaihingen die Ausfahrt für beendet zu erklären.
Wegen der tollen Skibedingungen waren wir alle sehr glücklich, die ausgefallenen Flüge waren so wirklich leicht zu verkraften. Bis auf einen etwas blutigen (aber nicht gravierenden) Zwischenfall verlief die Ausfahrt ohne weitere Blessuren. Fazit: gerne wieder!!