Anmeldung
| Engelberg (09. - 12.06.2006) |
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| Geschrieben von: Arne Fischer | |||
| Freitag, den 09. Juni 2006 um 02:00 Uhr | |||
Nachdem das Wetter (einmal wieder) dem Heißhunger aufs Fliegen am ursprünglich geplanten Termin (25. bis 28.05.) ein Strich durch die Rechnung gemacht hatte, wurde die Ausfahrt zuerst aufs das nächste verlängerte WE verschoben (15. bis 18.06.) und dann auf Grund deutlich reduzierter Teilnehmerzahl kurzfristig nochmals auf das WE (09. bis 12.06.) verlegt, mit einer Verlängerung von Freitag bis Montag.
![]() Teilnehmer: Stefan Gybas (TO), Traute Werner, Hazel Tyrrell, Markus Färber, Stefan Lange (Fotos),
Matthias Schreiber, Thomas Kreer, Bärbel Karnoll, Arne Fischer (als Erstteilnehmer an einer Ausfahrt hatte ich natürlich gleich die Ehre den Bericht zu schreiben) Dass es sich durch die fehlenden Feiertage dieses mal schwieriger gestaltete Urlaub zu bekommen, war dann deutlich an den unterschiedlichen An- und Abreiseterminen zu sehen: Am Freitag Vormittag trafen Stefan G., Traute, Markus, Hazel und Mats ein und konnten erst einen schönen Flug an der Fürenalp und zum Tagesausklang noch einen langen Flug am Brändlen machen. Da ich erst Freitag Mittag in Esslingen abfahren konnte, mich durch diverse Staus auf der A81 quälen musste und schließlich entnervt den Feierabendberufsverkehr in Zürich über eine Stunde mitbekommen habe, war ich erst gegen halb acht im Engelbergertal und konnte dem fröhlichen Treiben in der Luft noch von unten zuschauen. Dass es sich dabei um die PCSler handelte, hatte ich aber erst später auf dem Campingplatz erfahren. Mats hatte noch dringende Termine übers Wochenende und fuhr deshalb direkt wieder nach Hause und kam erst am Montag wieder. Nachdem Stefan G., Markus und Hazel nach dem Fliegen das Bedürfnis der Nahrungszufuhr im Restaurant stillten, Stefan L. sich seine Süppchen auf dem Campingkocher kochte und ich meine mitgebrachten Brötchen verdrückt hatte, ging es relativ schnell Richtung Schlafstätte, da alle ziemlich müde waren. Am Samstag morgen wurde gemütlich gefrühstückt und Stefan informierte sich um 9.00 Uhr vorbildlich an der ansässigen Flugschule über den aktuellen Wetterbericht (das machte er jeden Tag). Nach dem Wetter-Briefing wurde beschlossen, die Brunnibahn-Betreiber finanziell zu unterstützen. Nach der Gondel- und Sessellift-Auffahrt war noch ein mehr oder weniger langer Fußmarsch nötig (je nach gewünschter Starthöhe), um den Startplatz zu erreichen, der sich über einige Höhenmeter hinzieht. Nach einer Erholungsphase mit Vesper, Sonne tanken und Landschaft genießen, machten wir uns nach und nach auf in die Luft. Es wurden Flüge von ca. 1 bis 4h Flugzeit durchgeführt. Stefan G. hatte seinen Streckenflug am Landeplatz Brändlen beendet und fand es sicher nicht unangenehm, dass Traute und ich anschließend ebenfalls zum Brändlen fuhren und wir dort zu dritt noch einen Abendflug gemacht haben. Telefonisch wurde der Grillmeister Stefan L. angewiesen, das Grillfeuer zu entfachen und das Fleisch und die Würste zu grillen damit, wenn wir den Campingplatz wieder erreichen, der Hunger gleich gestillt werden konnte. Es gab dann noch ein gemütliches Beisammensein um den Grill mit allerhand Fliegerlatein. Und Stefan L. fand sogar noch Abnehmer für sein Fass Landebier, was sich auf Grund der vielen Nicht-Biertrinker ursprünglich als gar nicht so einfach anging. Am Sonntag wurde erneut am Brunni geflogen. Allerdings waren die Bedingungen wieder sportlicher, was sicherlich auch am überregionalen Wind lag. Es war ziemlich bockig in der Luft und auch am Landeplatz herrschten Bedingungen, die nicht so einfach waren. Über Funk konnte man Wortfetzen wie "starker Wind am LP", "gerade hat es einen runter gewaschen", "der Hubschrauber kommt", "LP gesperrt" mitbekommen. Naja, wir sind alle heil unten angekommen und es blieb an diesem Tag bei einem Flug. Hazel, Markus und Stefan L. fuhren dann am Spätnachmittag wieder nach Hause. Die restlichen Teilnehmer versammelten sich abends wieder um den Grill und ließen dort den Tag ausklingen. Am Montag ging es zum nochmals zur Fürenalp. Nach Besichtigung des LP mit den noch nicht ortskundigen Teilnehmern (es stellte sich heraus dass auch die Kühe gerade den LP als Weide nutzten) fuhren wir auf den Berg und warteten wieder auf die einsetzende Thermik. Dabei dienten uns die Flugschüler und Lehrer als gute Dummies. Nach dem Start erwischte ich ziemlich schnell eine gute Thermik, die mich bis nahe der Basis brachte. Oben angekommen die Überlegung was machen. Wie wäre es mal zum nächsten Berg zufliegen? Also ab zum Hahnen, dort wieder bis zu den Wolken aufgedreht und weiter Richtung Brunni. Dort hatte es ja die letzten beiden Tage auch gut getragen. Während der Talquerung schon schönes sinken gehabt aber noch auf Startplatzhöhe Brunni angekommen. Aber was war das? Überall nur Sinken, Sinken. Also wieder zurück Richtung Tal . Aber es ging weiter abwärts. Also abgeschlossen und aufs Landen eingestellt. In ca. 200m Höhe Nullschieber mit leichter Tendenz Richtung oben. Da man aber hier anscheinend hundert Meter Abstand zum Hang einhalten sollte, nicht versucht näher ranzufliegen und ab Richtung FS- LP wo schon von oben gut zu sehen war, dass auch Traute sich dieses mal für den falschen Weg entschieden hatte und bereits ebenso schon gelandet war. Es war ein kurzer Flug von nur 35 Minuten aber ich war trotzdem happy, da es das erste mal war, dass ich vom gestarteten Berg ein Stück weggeflogen bin. Stefan G., der sich mit Mats, der mittlerweile wieder eingetroffen war, ein Toplande-Duell am Startplatz Fürenalp lieferte, konnten wir nachdem uns Thomas mit dem Womo abholte nur noch von unten zuschauen. Traute , Thomas und Bärbel sind dann aber gleich noch zum Stanserhorn gefahren, da sie noch eine weitere Woche bleiben wollten. Ich habe dann meine letzten Fränklis zusammengesucht und mir das Landeeis gegönnt während ich ein Fußbad im kühlen Bach genommen habe. Nachdem es Stefan aber mittlerweile zu turbulent wurde sind er und Mats auch gelandet. Mats fuhr dann noch am Brändlen rauf um hier noch einen gemütlichen Abendflug zu machen, da es schon zu spät war, um die letzte Bahn am Stanserhorn auch noch zu erreichen. Stefan G. und ich machten uns auf den Heimweg der diesmal auch relativ flüssig verlief. Fazit der Ausfahrt: Jeder Tag war fliegbar, es war eine super nette Truppe, ich war das erste mal seit 1,5 Jahren wieder fliegen und konnte das ungute Gefühl im Bauch, dass nach so langer Zeit entsteht, wieder abbauen und ich werde sicher wieder nächstes Jahr mit dabei sein.
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