Nordschwarzwald (14. & 15.04.2007) Drucken
Geschrieben von: Roland Kleiser   
Samstag, den 14. April 2007 um 02:00 Uhr
Der April hat es Fliegern dieses Jahr ja nicht gerade schwer gemacht, zu ersten Flügen im Jahr zu kommen. Als der Wetterbericht dann auch von seiner anhaltenden Ostströmung berichtete , war schnell klar, dass nur Oppenau Ost in Frage käme, zumal der Merkur eine Woche später auf dem PCS-Programm stand. Eingedenk der letztjährigen, „gorbatschowschen“ Erfahrungen (Wer zu spät kommt, denn bestraft die Thermik...) waren wir 6 Herren und eine Dame diesmal zeitig am Landeplatz zur kurzen Besichtigung und am Startplatz zu hoffnungsvollen ersten Flügen.


Teilnehmer: Edith Nickel+Gatte, Kurt Treinzen, Oliver Fuchslocher,
Lars Seifert+2Kumpels, Roland Kleiser (TO + Bericht)

Allerdings mochte dieses Jahr auch die Kombination aus frischem Ostwind und sonnenbeschienen Hängen kein rechtes Fluggefühl aufkommen lassen, denn ziemlich stetig ging es in kurzer Zeit Richtung Landeplatz, ganz egal, welche Flugroute selbst die ausgefuxesten Cracks der Locals auch wählten. Notlandeplatzsuche war jedenfalls eine häufige Übung.
Vielleicht war es ein bestelltes Szenario der uns bestens bekannten Flugschule Baiersbronn, die jede Menge neue Schirme zum Testen zur Auswahl hatten, und bei den Flugzeiten kam dann bestimmt jeder mal dran. Aber wir glaubten eisern an das Gute im Menschen und in der Thermik und probierten ein ums andere Mal den Start zum „richtigen“ ersten Frühjahrsflug. Einen Teilnehmer erwischte dabei der Abwind so granatenmäßig, dass danach wieder einmal ein Oppenauer Baum Besuch vom 1.PCS bekam. Botanisieren ist ja mittlerweile eine Stärke unseres Clubs.

Als dann gegen den späteren Nachmittag die Lust und die Kondition langsam nachließen und den beschwörenden Worten des TOs (Das wird noch besser...Letztes Jahr wars gleich und dann...) immer weniger geglaubt wurde und die ersten heim fuhren, da endlich hatte der Thermikgott ein Einsehen und gab ab halb fünf Uhr abends!! das Langzeitfliegen frei. Wer noch Zeit hatte konnte jedenfalls noch bis fast halb Acht seine Runden drehen, und das an einem Osthang. Sachen gibt’s...