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Da der Schwerpunkt bei dieser Ausfahrt auf dem Skifahren lag, sollte natürlich nicht nur das Wetter dementspechend sein, auch sollte idealerweise eine ausreichend vorhandene weisliche substanz auf den Wiesen der Zillertaller Hänge liegen.
Da der gewünschte Schnee leider zum geplanten Termin nicht vorhanden war wurde gemeinsam beschlossen den Ausweichtermin anzuvisieren.
Die Vorbereitungen von unserem TO Steffen waren optimal durchgeführt und somit machten , leider nur noch 4 der Anfangs 6 Angemeldeten, sich am 13.12.2007 abends auf den Weg ins Zillertal nach Hippach. Wir, Stefan, Peter, Steffen und ich trafen uns im „Inner Ummerland“, einem netten kleinen Bauernhof mit eigener Schnapsbrennerei.
Auch wenn der Schwerpunkt auf das Skifahren ausgelegt war, hofft doch jeder Flieger dass vielleicht wenigstens ein Flug in mitten dieser traumhaften schneebedeckten Landschaft mit Blick auf das weite Tal und den Alpenhauptkamm dabei rauskommt. Das Wetter war super, klasse Sonnenschein, kein Schneetreiben, aber wie soll es anders sein... zuviel Wind am Freitag und Samstag.
Egal, dann eben doch rauf auf die Berge mit den Skiern, Freitag wurden in Hippach die eher Autobahnähnlichen Pisten, die mehr Stefan und mir entgegen kamen, unsicher gemacht.
Samstag und Sonntag fuhren wir ins benachbarte Mayrhofen und erschlossen die Pisten am und um den Penken, die, dort anspruchsvoller, Peter und Steffen manchmal ein Grinsen ins Gesicht zauberten. Vor allem nach der Abfahrt der steilsten präparierten Piste Österreichs mit angeblichen und auch augenscheinlichen 70%.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, die Windwerte die über das Frühstücksfernsehen beim morgendlichen gemeinsamen Fruehstück mit unseren ausnahmsweise ziemlich ruhigen Zimmernachbarn, 7 Mannen aus Ostdeutschland die zum Feiern ins Zillertal kamen, ach hier sei erwähnt dass wir uns dem sogenannten Apres-Ski treiben nicht enthalten haben, was sich wie später noch erwähnt rächen wird, angezeigt wurden, versprachen Flugbedingungen für die es sich lohnt auch den Packsack mit in die Gondel zu nehmen.
Also gut. Sonnenschein -> yep, Windstärke -> yep, Wolken -> yep, Windrichtung für den ofiziellen Startplatz -> yep, was will man mehr. Kann ja fast nichts mehr schief gehen. Wäre da nicht die verflixte Technik, die so manchmal Ihre Tücken hat und den einzigen Lift, der auf die Startpiste führt über die man zum Startplatz gelangt, an dem Vormittag lahmlegt.
Doch wenn schon alles passt lässt sich ein richtiger Flieger ja nicht von sowas abbringen. Somit wurde noch eine andere Startmöglichkeit auf der nebenliegenden Bergkuppe begutachtet, aber wegen zuviel Skifahrern auf der Piste für nicht startbar beschlossen.
In der Zwischenzeit machte sich bei zweien von uns auch ein gewisses Unwohlsein aus, nein es war keine Flugangst, wohl eher war die Milch im Lumumba beim gestrigen Après-Ski schlecht. Somit waren es nur noch zwei die irgendwann endlich auf zwei Eingeborene mit Gleitschirmen trafen und mit denen sie an einer Nebenpiste doch noch in die Luft kamen.
Dank an Steffen, der die Ausfahrt organisiert hatte, beim Frühstück im Hechtsprung immer beim winzigen Fernsehr war, wenn die örtlchen Panorama-/Wetterbilderbilder gesendet wurden, und immer wusste, wo wir in dem recht grossen Skigebiet gerade waren.
Michael
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