Anmeldung
| Wintereinbruch und "Indian Summer" in den Dolos [17. - 24. September 2011] |
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| Montag, den 26. September 2011 um 21:18 Uhr | |||
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Die Schirme waren schon am unteren SW-Startplatz ausgebreitet als das Wetter dann doch sehr schnell radikal kippte. Schnellstmögliches Zusammenlegen und zurück hoch zur Bergstation steigen. Doch die Bahn stellte wegen Hagel- und Kaltfront-Sturm zunächst erstmal den Betrieb ein! Erst eine halbe Stunde nach dem offiziellen Betriebsschluss kamen die "tapferen Fluggieriegen" ins Tal bzw. in die nahe der Talstation gelegene Unterkunft zurück. Das fängt ja gut an :-( Aber es sollte noch "besser" kommen. Am nächsten Morgen waren nicht nur die (tief wolkenverhangenen) Berge wie erwartet weiß, nein sogar im Tal hatte es gute 20 cm Neuschnee bzw. Schneematsch :-(( Sollte sich die Katastophentour 2010 mit nur einem mickrigen Abgleiterflug etwa wiederholen ? Immerhin wußten wir, dass und wie zur Not die Heizungen in den FeWos angeworfen werden konnten ... Nach dem bedingt fliegbaren Anreisesamstag waren damit Sonntag und auch Montag fliegerisch gelaufen. Für Mittwoch waren dann sehr geringe Windstärken vorhergesagt. Zusammen mit der weiterhin klaren Luft und den Frühjahrsschneebedingungen versprach das mehr als üppige Thermik. Manche fuhren daher mit durchaus mulmigem Gefühl zum Startplatz. Wenn die Thermik in den Dolos schon "normal" recht heftig ist, was erwartet einen dann erst bei so einem vermeintlichen Hammertag .... Zum Glück wurde aber doch jede Menge (Sonnen-)Energie für das weitere Schmelzen des Schnees und Verdunsten der resultierenden Feuchtigkeit benötigt, so dass es schlußendlich eher "normale" Dolo-Verhältnisse gab. Rodella überhöhen, nach hinten zur Langkofel-Gruppe, Grohmannspitze überhöhen, weiter zum Plattkofel, von dort ab Richtung SW zum Rosengarten gelang einigen PCS-lern (sowie vielen der weit über 150 (!) anderen Fliegern) problemlos. Der Donnerstag wurde noch besser. Am Freitag nahm die (NW-)Windstärke zu, die Routenwahl wurde damit "selektiver". Neben weiteren langen und weiten Flügen gelangen spätnachmittags ausgedehnte Soaringflüge, da die SO-Seite des Fassatals unerwartet großräumig und recht sanft trug. Fazit: Viele persönliche Ziele wurden erreicht oder übertroffen. Rosengarten bis zum Karrerpass und auch Vernel bzw. Einflug in die Marmolada-Südwand schafften mehrere PCS-ler nicht nur einmal. Grohmannspitze überhöhen, rüber zur Sella/Ciavates und weiter zum Pordoi sind kaum mehr erwähneswerte "Standards". Trotzdem bleiben die Dolos für jeden eine fliegerische Herausforderung. Kritisch wird allerdings die stetig zunehmende Zahl an Piloten, davon leider auch immer mehr Schulgruppen mit wenig Flug- (und Start-!!!) Erfahrung. Und hier gibts auch ein paar Bilder...
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