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 Von links nach rechts vor dem Clubbus in Fröhnd: Markus(TO), Hazel(TO), David(Bericht), Wolfgang, Karin, Holger
Eine Woche später als geplant fand die diesjährige Ausfahrt nach Fröhnd statt. Das angekündigte Schlechtwetter am ursprünglichen Termin hatte bei einer Umfrage unter den gemeldeten Teilnehmern eine knappe Mehrheit für eine Verschiebung ergeben.
Mit einem ruhigen Flug am Morgen starteten die verbliebenen Teilnehmer am Samstag die Ausfahrt. Die Sonne meinte es zu gut und schnell bauten sich Wolkentürme am Himmel auf. Zur Sicherheit vor Überentwicklungen entschied die Gruppe vorerst eine Flug-Pause einzulegen. Als Alternativ-Programm gingen wir unter die Erde und erkundeten die Erdmannshöhle in Hasel. Das kühle Klima war hier auch mit 100% Luftfeuchtigkeit überraschend angenehm. Obwohl wir in der Höhle den Gewitterwolken entkommen waren tropfte es uns auf den Kopf. Die Tropfsteinhöhle machte ihrem Namen alle Ehre und der Tipp von TO Markus Färber, wasserdichte Jacken mitzunehmen, war goldrichtig. Als die Höhlenforscher-Expedition wieder ans Tageslicht krabbelte, sah das Wetter schon viel Flieger-freundlicher aus. Ein Stopp im Eiscafé vertrieb die letzte Gewitter-Wolken und wir hatten einen schönen Abend-Flug. Unsere Gruppe landete fast vollständig am Landeplatz Fröhnd Unterkastell in der Nähe der Pensionen. Nur ein Flieger vertrat die Ansicht, dass ein anderer Landeplatz besser geeignet sei, und flog in die entgegengesetzte Richtung. Da wir unter fliegenden Höhlenforschern natürlich zusammenhalten, haben die beiden Teilnehmerinnen versucht ihn per Auto zurück zur Unterkunft zu holen. Er hat sich allerdings allen Versuchen entzogen und ist zu Fuss von Schönau nach Unterkastell gelaufen.
Am Sonntag kam der sympathische Shuttle-Bus-Fahrer vom lokalen Flieger-Verein extra 1 Stunde früher für uns, damit wir vor dem angekündigten Kalt-Front-Durchgang fliegen konnten. Nochmals vielen Dank an den Kollegen für den Sonder-Einsatz! Die Entscheidung für den richtigen Startplatz bei dem ständig drehenden Wind war kniffelig. Als wir auf dem Ehrsberger Köpfle angekommen waren, dreht sofort der Wind in eine für den Start ungünstige Richtung (von W auf S-SO). Zur Sicherheit sind wir nicht in diese Windrichtung gestartet, da dort weiter unten einige Bäume im Weg stehen. Bei einem Durchsacken nach dem Start hätte z. B. ein Pilot mit dem Beschleuniger an einem Ast hängen bleiben können. Die Wartezeit auf Wind aus der optimalen Start-Richtung haben wir für Groundhandling genutzt. Der Wind drehte nicht und wir sind mit dem Clubbus zum anderen Startplatz gewechselt und von dort geflogen. Im Gegensatz zum Vortag sind bei diesem Flug diesmal alle am Landeplatz in Fröhnd Unterkastell gelandet. Wegen der angekündigten Kalt-Front konnten wir keine weiteren Flüge machen. Vielen Dank an unsere TOs Markus und Hazel!!
David
Ein Fotoalbum gibts jetzt auch...
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