Anmeldung
| Der Osterklassiker: Laveno [25.4. - 1.5.2011] |
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| Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 19:43 Uhr | |||
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Teilnehmer (v.l.n.r): Lena, Nico, Michael, Alfred, Reinhold, Stefan(vorn), Andreas(hinten), Mark, Manfred, Peter Den Osterklassiker wiederzubeleben, dass hatten sich unsere TO`s Stefan Lange und Michael Stierle auf die Fahnen geschrieben. Und mit unserem netten Grüppchen hat das auch super geklappt: Der Beginn der Ausfahrt war aufgrund des guten Flugwetters schon in der Karwoche fließend. Das erste kleinere Grüppchen traf sich bereits einen Tag früher als geplant am Ostersamstag zu einem ersten Flug in Brändlen eingangs des Engelberger Tals und einem Ausflug auf den Bürgenstock mit seinem imposanten >100 m hohen Aussenaufzug und dem Felsenweg hoch über dem Vierwaldstätter See. Eine nennenswerte Gruppengröße wurde dann am Ostersonntag erreicht, als man sich -teilweise per Handy-Einweisung- auf einem Parkplatz nahe des ehemaligen Flugplatzes in Ascona im Tessin traf um erste Flugversuche von der Cimetta zu unternehmen. Schon die Auffahrt war ein Erlebnis: zuerst durch die engen Gässchen mit der Standseilbahn, weiter mit atemberaubender Geschwindigkeit in einer hochmodernen Kabinenbahn und im Endspurt zum Gipfel in einem vergleichsweise gemütlichen Sessellift. Der böige Wind machte den Start teilweise nicht einfach, auch die Thermik war so zerrissen, dass der eine oder andere Flieger schneller sank als die Umfragewerte mancher Landtagsparteien. Ein eindrückliches Helmkameravideo illustriert, wie weit so ein Landeplatz weg sein kann wenn die Stadt kein Ende nehmen will… Am späten Nachmittag absolvierten wir dann die letzte Etappe nach Laveno und schlugen unsere Zelte auf dem ohnehin gut bevölkerten Gelände des örtlichen Fliegerclubs „Icaro“ auf. Bei Rotwein und einer wagenradgroßen Pizza in einer örtlichen Lokalität stellte sich dann vollends das Urlaubsfeeling ein. Die kommenden drei Tage verbrachten wir dann am Monte Nudo, dem örtlichen Hausberg. Unter Zuhilfenahme des Shuttlebusses ging´s zum Startplatz. Dieser ist zwar vergleichsweise klein, doch zum Starten unkritisch. Zudem herrschte trotz regen Andrangs eine bemerkenswerte und angenehme Gelassenheit der Piloten vor. Die Landewiese des Icaro-Clubs ist dagegen riesig – der Könner landet möglichst dicht vor seinem Zelt, der Nichtkönner schon mal auf der Nebenwiese beim Drachenfliegerclub ….: Zwischen Start- und Landeplatz schafften wir es vom verlängerten Abgleiter bis zum kleineren Streckenflug. Der Monte Nudo ist vor allem am späten Vormittag und am späten Nachmittag fliegbar; die Bedingungen um die Mittagszeit waren – unterstützt durch die feucht-labile Wetterlage während der Ausfahrt - zuweilen durchaus sportlich. Leider war es ab Donnerstag vorbei mit der Fliegerherrlichkeit – während am Morgen die Sonne herunter brutzelte kam es im Gegensatz zu den Vortagen bereits in den frühen Mittagsstunden zu Überentwicklungen mit teilweise heftigen Gewittern am Nachmittag/Abend. Fazit: vom Preis-Leistungsverhältnis und dem Gemütlichkeitsfaktor in der Gruppe ist das Gelände der Icaro2000-Fliegerfreunde nahezu unschlagbar. Auch das Fluggebiet ist für die Jahreszeit lohnend – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Ergo: wir kommen wieder! Oliver
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