Anmeldung
| Seen, Berge, Fliegen in der Zentralschweiz [19. - 22.05.2011] |
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| Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 19:48 Uhr | |||
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Zunächst das Gesamtfazit: 17 Teilnehmer haben unter der hervorragenden Organisation und Begleitung von TO Stefan vier wunderbare Flugtage in der Zentralschweiz verbracht! Dann zu den Details: unser Stammquartier war wie im Vorjahr der Campingplatz Hopfräben in Brunnen direkt am Hausfluggebiet Urmiberg. Unser TO trat unter Schmerzmitteln an – am Vortag nach einer USA-Reise noch im Krankenhaus untersucht und wegen einer Entzündung kaum in der Lage, eine Treppe zu steigen, traf er humpelnd fast pünktlich am Treffpunkt ein, um uns in das Fluggebiet einzuweisen und Kontaktdaten zu verteilen. Später sah man ihn dann sogar fliegen! Die kleine Gondel für 6 Personen oder 5 Flieger plus z.T. aussen angehängten Schirmen überwindet die rund 700 Höhenmeter jede halbe Stunde oder ab 4 Personen auch zwischendurch nach CH-typischem Durchklingeln. Die Bergstation liegt auf 1.140 Meter. Zum Süd-SP geht es einige Schritte bergab. Dieser SP ist flott steil und erlaubt maximal 3 Fliegern das gleichzeitige Auslegen. Tag zwei lief programmatisch und vom feucht-labilen Wetterverlauf her sehr ähnlich ab. Vormittags Start nach Süden, nachmittags nach Norden. Der kleine Unterschied: mehrere Flieger kamen vormittags auf Höhen um 2.000 Meter. Quasi im Formationsflug wurde die Rigi (bzw. deren Hauptgipfel Kulm) erobert und anschließend der hervorragende schweizer Nahverkehr getestet :-). (siehe z.B. Flüge von Martin H. oder Regine ) Am Samstag hieß es früher (vom sonnigen und so gemütlichen Frühstückstisch) aufstehen. Nach sonnigem Morgen war wieder Gewitterneigung vorhergesagt, nur diesmal deutlich früher. Der Plan B: Rauf auf den imposanten Fronalpstock. Dazu wurde zunächst ein historisches zum WoMo umgebautes Feuerwehrauto zum Mannschaftstransporter umgebaut und beförderte 9 Piloten (Platz für mehr war verfügbar aber nicht zulässig!) plus 11 pralle Packsäcke (auch da hätten locker noch einige reingepasst!) zur passenden Talstation „Schlattli“ im Muotathal. Von dort Auffahrt mit einem Unikum von Standseilbahn (die steilste für touristische Zwecke gebaute Standseilbahn der Welt mit 78% Steigung) zur autofreien Ortschaft Stoos – im Winter bekannt als durchaus anspruchsvolles und vielseitiges Skigebiet - auf 1.300 Meter (Anm.: die näher gelegene Seilbahn von Morschach nach Stoos befand sich leider in Revision). Von dort mittels zwei Sesselbahnen auf den Fronalpstock (1.922 m). Vom bekanntermaßen thermisch eher inaktiven Fronalpstock dann „nur" ein ruhiger Abgleiter über beinahe 1.500 m entlang des Ufers des Vierwaldstättersees zurück zur Basis Brunnen, bevorzugt natürlich mit thermischem Anschluß an „unserem" Urmiberg. Real dann oben angekommen ein „Lüftchen" mit zuerst 25 bis 27 Stundenkilometern: „für Anfänger ist das jedenfalls nichts“ hieß es einhellig. Der Autor fühlte sich angesprochen. Er hatte in den letzten zwei Tagen zwar seine Flugbilanz nach dem A-Schein verdreifacht (von 2 auf 6 Alleinflüge), aber wenn selbst alte Hasen Respekt haben ... Der letzte Tag begann erstmals nicht mit blauem Himmel sondern mit 60% Wolken. TO Stefan hatte wieder fleißig zu Hause die Wetterlage studiert und beorderte alle zum Zugerberg: „Da geht’s mit konstant 10 km/h West“. Gesagt, getan. Zelte abbrechen, bezahlen (in der Schweiz bekanntlich immer wieder ein überraschendes Erlebnis!) und über Schwyz und Goldau auf der Ostseite des Zuger Sees entlang nach Zug. Dort Fahrzeuge verstaut, Gruppenkarte für Standseilbahn besorgt, zum - unglaublich gut gepflegten - SP spaziert, Aussicht genossen und genau vor den noch früher und wiederum beeindruckend sich aufbauenden Quellwolken alle nach einem mehr oder minder verlängerten schönen Abgleiter zur Landung versammelt. Zum Ausklang gab´s noch einen kurzen Bummel durch die sehenswerte Zuger Altstadt (natürlich weiterhin ohne Regen!). Nach allgemeinem Kaffee (und einem Bier) am Dorfplatz mit Blick auf den See ein herzliches „Schön war´s. Auf bald mal wieder“. Herbert Hier gehts zum Fotoalbum...
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